Sprühgranulierung Runde und staubfreie Pellets per Sprühgranulierung
IPC (International Process Center) kann nun auch kontinuierliche Verfahren anbieten. Neben den bekannten Verfahren zum Agglomerieren und Coaten, können mit der Glatt-Anlage ProCell 70 Granulate und Pellets direkt aus Flüssigkeiten hergestellt werden.
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Durch die spezielle Anlagengeometrie, die auf der Basis kontinuierlicher Strahlschichttechnologie arbeitet, kann mit niedrigen Schichtmassen gearbeitet werden, was kurze Verweilzeiten bedeutet. So entstehen sehr runde, staubfreie und homogene Pellets mit geringer thermischer Belastung. Die Sprühlösung wird auf Starterkeime oder Pulver aufgesprüht und das Granulat bis zur gewünschten Größe aufgebaut. Die Eigenschaften der Teilchen werden durch die Prozessparameter und die Rezeptur der Sprühlösung beeinflusst. Nach dem Absieben der Zielfraktion wird das entstandene Oberkorn vermahlen und ebenso in den Prozess zurückgeführt wie der im Prozess entstehende Feinanteil. Durch die Erzeugung von Keimen im Prozess können die Granulate ohne feste Ausgangsstoffe direkt aus der Flüssigkeit hergestellt werden.
Nach Durchführung einer prinzipiellen Machbarkeitsstudie im Labormaßstab, können im Pilotmaßstab gesicherte Kenntnisse für den Produktionsmaßstab gewonnen werden. Die Durchsätze der Anlage liegen für Lösungen und Dispersionen, je nach Feststoffgehalt der Sprühlösung, bei 30 bis 50 kg/h. Die Ausbeute bei einer Sprühkühlung von Schmelzen ist mit bis zu 100 kg/h deutlich höher und kann für kleinere Produktionsmengen bereits ausreichend sein. Ende 2008 wurde eine Produktionsanlage vom Typ ProCell 250 in Betrieb genommen. Sprühgranulationsprozesse können nun mit Kapazitäten von 150-250 kg/h angeboten werden. Die Herstellung hochaktiver Pellets in verschiedenen Partikelgrößen mit einem engen Kornspektrum ist auch für pharmazeutische Hilfs- und Wirkstoffe eine interessante Formulierungsmöglichkeit.
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