Weltrohstoffpreise November 2024 Rohstoffpreise steigen weitgehend – Metallpreise sinken

Von Wolfgang Ernhofer 1 min Lesedauer

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Im Oktober und November steigen die Rohstoffpreise in weiten Teilen, Metallpreise gehen eher zurück. Die Experten der Industriebank IKB bewerten die internationalen Rohstoffmärkte, schätzen die Lage ein und wagen einen Ausblick.

Die Rohstoffpreise steigen im Oktober wieder.(Quelle: siehe Grafik)
Die Rohstoffpreise steigen im Oktober wieder.
(Quelle: siehe Grafik)

Die Weltrohstoffpreise stiegen im Oktober auf Dollar Basis um 4,1 % gegenüber dem Vormonat. In Inlandswährung betrug der Anstieg 6,1 % aufgrund einer leichten Abwertung des Euro zum Dollar.

Der Ölpreis konnte nach seiner Schwäche in den Vormonaten wieder zulegen: die Rückgänge, die sich mit der schwachen konjunkturellen Lage und insbesondere der niedrigen Nachfrage aus China begründen lassen, wurden teilweise kompensiert. Der unerwartete Aufschub der Fördererhöhung der Opec+, die ab Dezember geplant war, ließ den Ölpreis zum Monatsende stiegen. Bei einer prognostizierten Weltrohölnachfrage von 104,1 mbd (Million Barrel per Day) und einer Förderung außerhalb der Opec+ von 53,1 mbd wäre eine Produktion der Opec+ von 42,7 mbd erforderlich, um die Nachfrage zu bedienen zuzüglich einer NGL (Natural Gas Liquids) Produktion von 8,3 mbd. Ohne die geplante Fördererhöhung würde die aktuelle Ölförderung bei Eintreten der Bedarfsprognose in den kommenden Monaten zu einem Angebotsdefizit führen.

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Für den Wechselkurs des Dollar zum Euro sehen die Experten der Industriebank bis Ende des Jahres eine Bewegung um die Marke von 1,13 Dollar je Euro.

Welche Rohstoffe Mangelware sind oder werden, können Sie in der Bildergalerie Gefahrenanalyse Rohstoff – was wird knapp? nachsehen.

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