Filtrationscompounder Recycling-Anlage für PCR und weitere Polymere

Quelle: Pressemitteilung Coperion 1 min Lesedauer

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Für das Recycling von Post Consumer Rezyklat (PCR) und anderen stark verschmutzten Polymeren hat Coperion den Filtrationscompounder „ZSK FilCo“ entwickelt, der das Filtrieren und Compoundieren in einem Produktionsschritt ermöglicht.

Der Filtrationscompounder ZSK FilCo vereinfacht das Recycling von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) und hochkontaminierten Polymeren. (Bild:   Coperion, Stuttgart, Deutschland)
Der Filtrationscompounder ZSK FilCo vereinfacht das Recycling von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) und hochkontaminierten Polymeren.
(Bild: Coperion, Stuttgart, Deutschland)

Der neue Filtrationscompounder sieht vor, dass der Altkunststoff zunächst einem ZSK-Doppelschneckenextruder zugeführt, dort aufgeschmolzen, homogenisiert und entgast wird. Die Schmelze wird dann aus dem ZSK-Extruder ausgeleitet und über einen Filter von allen Kontaminationen befreit, bevor sie wieder in denselben ZSK-Extruder zurückgeführt und dort mit Verstärkungs- oder Füllstoffen compoundiert wird.

Im Vergleich zu bislang für diesen Recyclingprozess üblichen zweistufigen Produktionsanlagen zeichnet sich der neue Filtrationscompounder durch einen deutlich schlankeren Anlagenaufbau aus, heißt es vom Unternehmen. Des weiteren sollen der Energieverbrauch und die Emissionen für den Extrusionsprozess um mehr als 50% sinken und eine höhere Qualität der Recompounds erzielt werden. Der Zeitaufwand für den Recyclingprozess sinkt und Zuschlagstoffe können über gravimetrische Coperion-K-Tron-Dosierer eingearbeitet werden.

Der Altkunststoff wird in Form von Mahlgut, Fasergewölle, Folienflakes oder Agglomerat einem ZSK-Doppelschneckenextruder zugeführt und dort mit allen Bestandteilen (sämtliche Polymere, PE, PP, PA, PS, PC/ABS, etc.) aufgeschmolzen, homogenisiert und entgast. Die Schmelze wird aus dem ZSK-Extruder ausgeleitet und über einen Filter von allen Kontaminationen befreit. Im Anschluss erfolgen die Rückführung in den ZSK-Doppelschneckenextruder, wo der Schmelze Verstärkungsstoffe wie Glas-, Holz- und Kohlefasern oder Füllstoffe wie Talkum, CaCO3 oder gemahlenes PEX zugegeben werden, sowie die Granulierung der Recompounds.

Der Platzbedarf der Anlage ist vergleichsweise gering. Alle Produktströme werden gravimetrisch und ohne Schwankungen in den Prozess gegeben. Das Rezyklat muss nur einmal aufgeschmolzen werden.

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