Doppelschneckenextruder Quellmehl aus Kochbananen
Coperion liefert einen Doppelschneckenextruder an die Presidential initiative for Banana Industrial Development (PIBID) in Uganda. Die Anlage wird in Afrika verwendet, um aus nicht lagerfähigen Kochbananen ein Quellmehl herzustellen.
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Stuttgart – Das Quellmehl mit Wasser verrührt, ergibt den nahrhaften Matooke-Brei, ein Grundnahrungsmittel und das Nationalgericht in Uganda. Die PIBID hat den Extruder im Zuge einer Projektinitiative zur Förderung des nachhaltigen Anbaus von Kochbananen angeschafft.
Der neue, auf die Möglichkeiten der lokalen Bauern zugeschnittene Produktionsprozess beginnt bei der Herstellung des Bananenmehls, das im nächsten Schritt nach Bushenyi in das PIBID-Produktionszentrum geliefert wird. Dort wird der Doppelschneckenextruder installiert. Eine Feststoffdosierung führt ihm das Bananenmehl zu. Mit Hilfe einer Flüssigdosierung wird im zweiten Extrudergehäuse ein feiner Wasserstrahl eingedüst.
Danach beginnt die Kochextrusion, bei der das Bananenmehl bei Temperaturen von typischerweise 140 bis 150 °C zu einem modifizierten, vorgekochten Quellmehl aufbereitet wird. Die Granulierung erzeugt ein direktexpandiertes, gut handhabbares Extrudat, das sich nach der Trocknung leicht zu löslichem Matooke-Mehl vermahlen lässt.
Das Bild zeigt v. l. n. r.: Jörg Prochaska, Project Manager Chemicals, Food and Pharmaceutical Extrusion und Uta Kühnen, Process Engineer Food Extrusion, beide Coperion GmbH; John Kawongolo, PIBID; Rev. Dr. Florence Muranga, Director bei PIBID; Oliver Beiser, Business Segment Manager Chemicals, Food and Pharmaceutical Extrusion, Coperion GmbH; Dr. Albert Esper, Innotech Ingenieursgesellschaft mbH
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