PTFE-Kompensatoren

Produkteigenschaften von PTFE-Kompensatoren optimieren

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Arbeitskreis definiert Spezifikationen

Vor 20 Jahren versagte ein PTFE-Kompensator einer Rohrleitung und führte zum Störfall in einer chemischen Produktion. Nach der Ursachenanalyse wurde eigens der Arbeitskreis „AK-Chemie PTFE-Kompensatoren“ gegründet. Mitglieder waren Bayer, BASF, Infracor, Dyneon und Infraserv, die heutige Interessengemeinschaft Regelwerke Technik (IGR) vertreten durch TÜV Süd-Experten.

Der Arbeitskreis kam damals zu dem Ergebnis, dass es für PTFE-Kompensatoren bis zu diesem Zeitpunkt nur mangelhafte Spezifikationen gab. Eine Richtlinie für PTFE-Kompensatoren zu entwickeln war daraufhin das Ziel des Arbeitskreises. Dazu wurden die festgestellten Mängel von bereits untersuchten Kompensatoren zusammengetragen und ausgewertet. Eine zusätzliche Bestandsaufnahme der am Markt verfügbaren dreiwelligen PTFE-Kompensatoren mit verschiedenen Nennweiten gab einen umfassenden Überblick.

Hauptfehlerquelle bei PFTE-Kompensatoren

Als Hauptfehlerquellen bei PTFE-Kompensatoren identifizierte der Arbeitskreis starke Schwankungen bzw. Unterschreitungen der Wanddicke, Kerben im Material und eine inhomogene Leitrußverteilung. Um solche Herstellungsfehler künftig auszuschließen, wurden diese Fehlerquellen spezifiziert und sicherheitsrelevante Mindestanforderungen festgelegt.

Außerdem sollten die Baulängen der PTFE-Kompensatoren vereinheitlicht werden. Denn die Hersteller boten unterschiedliche Baulängen an, was insbesondere die Planung von Neuanlagen erschwerte. Um konstruktive Verbesserungen zu erzielen, wurden deshalb die Herstellerunternehmen Baum Kunststoffe, Dr. Schnabel und Resistoflex als ordentliche Mitglieder im Arbeitskreis aufgenommen.

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