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Technology Awards zur Powtech 2016

Preisträger dominieren durch Innovation und Wirtschaftlichkeit

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Aufgrund der Kombination aus hohem Innovationsgrad, marktreifer Applikationen und Verbesserungen auf vielen Gebieten von Sicherheit bis Wartung hat die Jury die 3D-Dichtung von Tedima zum Gewinner gekürt.

Technology Award „Pharma/Food“

Wenn es um pulverförmige Schüttgüter geht, stellen Pharma- und Lebensmittelindustrien ganz besondere Herausforderungen. Präzise, steril und leicht zu reinigen sollen Apparate und Geräte sein. Und das alles bei höchsten Standards. Die Jury würdigte das Potenzial, aber auch die Schwierigkeiten und Risiken dieser Branche mit dem Technology Award in der Kategorie „Pharma/Food“.

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Platz 3

Den 3. Platz belegte Matcon mit dem IBC Blender mit Intesifier: Pulver und Granulate in IBCs durch Kippen und Drehen zuverlässig und sauber zu durchmischen ist in der pharmazeutischen Industrie Gang und Gebe. Sicher, einfach und sauber können so freifließende und trockene Wirkstoffe homogenisiert werden. Doch dieses Verfahren hat Grenzen: Zugaben und Eindosierungen in Klein- und Kleinstmengen, klebrige oder anhaftende Produkte oder Flüssiganteile stellen die Verfahrensentwickler vor enorme Herausforderungen. Die Firma Matcon bringt mit ihrem „Intensifier“ ein Zusatzwerkzeug auf den Markt, dass durch das Einbringen von Scherkräften in der Dreh- und Kippbewegung auch diese schwierigen Mischaufgaben löst. Der IBC kann während des gesamten Mischvorgangs geschlossen bleiben, was ein hygienisch Verfahren ohne Cross-Kontamination ermöglicht. Das Beste zweier Welten: Mit dem Intensifier für IBC Blender schafft es das Unternehmen, die einzigartigen hygienischen und prozesstechnischen Vorteile des IBC-Blenders mit einer vielseitigen und gründlichen Durchmischung auch schwieriger Medien zu verbinden.

In den Augen der Jury waren es vor Allem die Vielseitigkeit des Verfahrens in Kombination mit einem sicheren und sauberen Handling, die den IBC Blender mit Intensifier für einen Platz auf dem Treppchen qualifizierten.

Platz 2

Platz 2 sicherte sich die High Containment-Schnittstelle von Air-Jet. Wenn reaktive Stoffe aus einem Isolator in einen unter Druck stehenden Reaktionsbehälter umgefüllt werden müssen, sorgt die High-Containment Schnittstelle (HCS) für eine sichere Stoffzufuhr. Indem sie eine sichere, abgeschlossene Verbindung zwischen Isolator und Reaktor schafft, macht es die HCS möglich, Produktgebinde einfach und sicher einzudosieren – und das bei hohem Bedienerschutz und zuverlässigem Druckausgleich. Indem die hohen Anforderungen an das Containment auf den klar abgeschlossen Raum Isolator - Druckbehälter begrenzt bleiben, können auch gefährliche, hochaktive oder toxische Stoffe mit einem hohen Maß an Sicherheit gehandhabt werden. Dank kurzem Einfüllweg zwischen Isolator und Reaktor gibt es wenig Stellen, wo Produkt hängen bleiben kann. Zudem sind alle Flächen geometrisch einfach und damit leicht zu spülen und zu reinigen. Gegenüber einer einfachen Klappe hat das gleich eine ganze Reihe von Vorteilen: So kann kein Restprodukt auf der querstehenden Klappe verbleiben und beim Schließen die Dichtung beschädigen. Dank ihrer totraumarmen Konstruktion kann die HCS das einzufüllende Produkt beinahe restlos in den Reaktor spülen – zudem kommt die O-Ringdichtung ohne Aufwändige Sonderdichtungen aus. Sicher, sauber, druckfest und einfach zu handhaben: Die HCS zeigt, wie Innovationen den Betrieb nicht nur schlanker und effizienter sondern auch sicherer und unkomplizierter machen – zum Wohl von Anlagenbetreibern und Endkunden. Das überzeugte auch die Jury.

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