Neue Energieversorgung Pöyry plant Gasturbinenwerk für Symrise-Anlagen in Holzminden
Tesium will die Energieversorgung für die Produktionsanlagen des Duft- und Geschmackstoff-Herstellers Symrise im Werk Weser in Holzminden komplett erneuern. Für Consulting- und Engineering-Aufgaben hat der Inhouse-Energieversorger das Unternehmen Pöyry beauftragt, dass eine Gasturbine, einen Abhitzekessel und eine Wasseraufbereitungsanlage Werk Weser realisieren will.
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Holzminden, Hamburg – Gasturbine und Abhitzekessel werden zur Sicherung der Dampfversorgung der verschiedensten Produktionsanlagen beitragen. Denn Symrise ist als viertgrößter Produzent von Riech- und Geschmackstoffen weltweit auf eine reibungslose Energieversorgung seiner Produktionsanlagen angewiesen.
Auf Basis von Vor- und Entwurfsplanungen mit umfangreichen Zeitreihenberechnungen und einem 3D-Modell hat Pöyry eine maßgeschneiderte Lösung für die veralteten Kesselanlagen entwickelt. Geplant ist, dass die neue Gasturbinenanlage in der ersten Jahreshälfte 2016 in Betrieb geht.
„Wir arbeiten bereits seit zwei Jahren erfolgreich mit Pöyry zusammen“, erläutert Andreas Pohl, Leiter Energie und Infrastruktur bei Tesium. „Ausschlaggebend für den Zuschlag jetzt waren die ausgewiesene energietechnische Expertise von Pöyry, das technologische Konzept sowie die langjährigen Erfahrungen des Unternehmens bei vergleichbaren Engineering-Dienstleistungen.“
Anlagenstopp nicht nötig
Pöyry wird große Teile der Engineering- und Beschaffungsdienstleistungen sowie die örtliche Bauüberwachung in der Montagephase in Holzminden übernehmen. Dabei stellt nicht nur der straffe Zeitplan eine Herausforderung dar. Wichtig ist zudem, dass alle Arbeiten so realisiert werden, dass Betrieb und Produktion im Werk Weser reibungslos weiterlaufen können. Alles Aufgaben, die der Engineering-Spezialist Pöyry in seinen Planungen bereits berücksichtigt hat.
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