Weichmacher PFAS-Herstellung: 3M kündigt Ausstieg an

Quelle: 3M 1 min Lesedauer

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Mit der Herstellung von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen soll bei 3M bald Schluss sein. Das Unternehmen hat außerdem angekündigt, auf die Verwendung von PFAS in seinem gesamten Produktportfolio bis Ende 2025 zu verzichten. Damit kommt der Hersteller einem möglichen Verbot in der der EU und weiteren Staaten zuvor.

3M plant, die Verwendung von PFAS in seinem gesamten Produktportfolio bis Ende 2025 einzustellen.(Bild:  3M)
3M plant, die Verwendung von PFAS in seinem gesamten Produktportfolio bis Ende 2025 einzustellen.
(Bild: 3M)

Die Herstellung von Fluorpolymeren, fluorierten Flüssigkeiten und PFAS-basierten Additivprodukten gehört bei 3M bald der Vergangenheit an. Das hat das Unternehmen nun mitgeteilt. Hintergrund ist die Ankündigung der EU, PFAS bis 2025 verbieten zu wollen. Die U.S. Environmental Protection Agency hat ebenfalls Pläne angekündigt, PFAS im Trinkwasser auf die derzeitigen Nachweisgrenzen zu beschränken. Regulierungsbehörden in anderen Ländern, darunter Kanada, Australien und Asien, beschäftigen sich ebenfalls mit diesem Thema. Auch Kunden und Verbraucher sind zunehmend an Alternativen zu den Additiven interessiert. Laut 3M haben auch die Herausforderungen des Managements von Unternehmen und Betrieben mit Produkten, die auf PFAS basieren, die Geschäftsergebnisse in den letzten Jahren zunehmend belastet.

Der Hersteller will den Kunden jedoch einen „geordneten Übergang“ ermöglichen. So sollen während des Übergangszeitraums die bestehenden vertraglichen Verpflichtungen erfüllt werden. „Wir haben die Verwendung von PFAS in den letzten drei Jahren durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung bereits reduziert und werden weiterhin neue Lösungen für unsere Kunden entwickeln,“ teilte 3M mit.

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