Extruder PET-Extrusion ohne Vortrocknung

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

In den letzten Jahren haben sich die MRS-Extruder von Gneuß für die Verarbeitung von technischen Kunststoffen bewährt. Obwohl die MRS-Technologie ursprünglich speziell für PET entwickelt wurde, findet sie inzwischen auch Verwendung bei Polyolefin- und Nylonanwendungen.

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MRS-Extrusionsanlage mit Multi-Rotationsextruder MRS und Rotary-Schmelzefilter RSF Genius.
MRS-Extrusionsanlage mit Multi-Rotationsextruder MRS und Rotary-Schmelzefilter RSF Genius.
(Bild: Gneuß)

Durch die Kombination von Einschneckenextruder und Multischneckenteil ist der MRS-Extruder von Gneuß sehr robust. Mehr als 50 MRS-Extruder in allen Größen, vom MRS 35 für 35 kg/h bis zum MRS 200 für 2000 kg/h, sind derzeit weltweit in Betrieb. Die Maschine kann PET ohne Vortrocknung unter Nutzung eines einfachen Wasserring-Vakuumsystems zu einem qualitativ hochwertigen Produkt verarbeiten.

Aufbauend auf einem herkömmlichen Einschneckenextruder ist der MRS-Teil mit einer Trommel ausgerüstet, in der acht einzelne Satellitenschnecken über einen Zahnkranz angetrieben werden. Die in der Trommel angebrachten Zylinder sind etwa 30 % geöffnet, so dass ein optimaler Luftzutritt zur Schmelze gegeben ist. Durch die Konstruktion ist die Entgasungsleistung laut dem Hersteller rund 50 Mal höher als bei einem herkömmlichen Einschneckenextruder – und das bei einem Vakuum von nur 25 bis 40 mbar.

ACHEMA: Halle 5, Stand B33

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