Gert Moelgaard analysiert die Trends in der Pharmaindustrie

Personalisierte Medizin – Konsequenzen für die Produktion

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Einige Unternehmen betreiben bereits eine kommerzielle Produktion, die jedoch noch weit entfernt ist von der Größenordnung, die nach dem Durchbruch der personalisierten Therapien zukünftig erwartet wird. Beispiele aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass Firmen, sobald ihr Produkt für eine spezielle Behandlungsmethode die Freigabe erhält, immer wieder Schwierigkeiten bei der erfolgreichen Kommerzialisierung haben. Grund ist z.B., dass versucht wird, den Herstellungsprozess zu verschlanken und gleichzeitig entsprechende Gewinne zu erwirtschaften. Daher heißt es, nach vorne zu schauen und im Rahmen der „Facility of the Future“ Vision Lösungen zu finden.

Herausforderungen der Zukunft

Immer mehr Firmen sind im Bereich von neuen pharmazeutischen Behandlungen, wie „Orphan Drugs“ oder personalisierter Immuntherapie aktiv. Wir wissen zwar nicht, wie schnell sich diese Arten von Medikamenten und Behandlungen etablieren, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese kommerziell herstellt werden müssen. Daher benötigen wir Herstellungskonzepte, Technologien, Systeme, Ausrüstungen u.v.m. für die industrielle Produktion. Einige Anlagen werden in der Zukunft einen komplett neuen Flexibilitätsbedarf haben, dem sich zurzeit nur einige wenige Unternehmen stellen können.

* Gert Moelgaard ist Head of Strategic Development bei NNE Pharmaplan, einer weltweit tätigen Beratungs- und Engineeringfirma, spezialisiert auf die Life Science Industrie. E-Mail: gtm@nnepharmaplan.com, www.nnepharmaplan.com

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