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Personalisierte Medizin erfordert kleinere Chargen
Diese Produkte basieren auf patienten-eigenem Material wie beispielsweise Blut, Gewebe oder bestimmten Arten von Zelltypen. Vor allem der Bereich der Immuntherapie wächst stetig und weitere neue Arzneimittel und Behandlungsmethoden sind zu erwarten, wie beispielsweise zur Krebsbehandlung. Da dies herstellungstechnisch gesehen noch ein Nischenbereich ist, hat sich hier bisher kein allgemeiner Technologiestandard etabliert.
Doch der wird kommen müssen und Pharmaausrüster sollten sich daher auf die Anforderungen einstellen, die kleinere Produkte, kleinere Batchgrößen und die „personalisierte Medizin“ mit sich bringen werden.
Bisher wurden die meisten kommerziellen Medikamente zur Behandlung dieser Krankheiten in laborähnlichen „Small-Scale-Anlagen“ hergestellt. Dies ist aber nur möglich, solange die Produktion tatsächlich auch im Labormaßstab stattfindet.
Sobald die neuen Immuntherapeutika erfolgreich zugelassen werden, wird es allerdings notwendig, auf den Produktionsmaßstab zu skalieren. Bisher hat noch niemand eine bewährte Lösung für diese Art kommerzieller Produktion im Industriemaßstab entwickelt. Sowohl Technologie als auch Herstellung stecken noch in den Kinderschuhen vergleichbar mit der Autoproduktion vor Henry Ford oder der Filmproduktion vor George Eastmans Kodak.
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