CIP-System Optimieren Sie Ihr CIP-System
Einmal eingeführt sind CIP-Systeme quasi als Standard in den Anlagen integriert. Dabei lohnt es sich, diese Einstellungen noch einmal zu überprüfen, wie das Beispiel eines britischen Pharmaunternehmens zeigt.
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Bei der CIP-Reinigung von Rohrleitungen in verfahrenstechnischen Anlagen gilt es, jede Menge Details zu beachten. Insbesondere für die Optimierung eines CIP-Verfahrens bieten sich genügend Ansatzpunkte, wie drei Beispiele zeigen:
So ist die Fluidgeschwindigkeit besonders wichtig. Eine Laminarströmung mit Geschwindigkeiten unter 1,5 Metern pro Sekunde führt nicht zu guten Reinigungsergebnissen. Erforderlich ist vielmehr eine turbulente Strömung mit Geschwindigkeiten zwischen 1,5 und 2,1 Meter pro Sekunde. Geschwindigkeiten über 2,1 Meter pro Sekunde führen wiederum zu keiner Verbesserung.
Auch bei den Reinigungsverfahren hat der Betreiber die Wahl. So können die Verunreinigungen mechanisch entfernt werden, indem Hochdruck-Reinigungsköpfe wiederholt über die zu reinigenden Flächen geführt werden. Bei einer anderen Methode kommen Niederdruck-Reinigungsköpfe zum Einsatz, sodass die Reinigungswirkung allein auf der chemischen Reaktion beruht.
Außerdem sollte das Rücklaufsystem in die Begutachtung mit einbezogen werden. Die meisten Probleme beim Einsatz von CIP lassen sich auf ein schlechtes Rücklaufsystem zurückführen. Dabei kommt es dann zu einem erhöhten Einsatz von Arbeitszeit, Reinigungsmitteln und Hitze sowie Abfallstoffen, die entsorgt werden müssen. Deshalb muss sichergestellt sein, dass das Rücklaufsystem die Reinigungslösungen schnell und effizient an den Einsatzpunkt zurückführt. Kritisch ist in diesem Zusammenhang die Spülpumpe. Schlechte Spülung führt zu einem Rückstau von Reinigungslösung und schlechten Reinigungsergebnissen im unteren Bereich.
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