Flüssiggasextraktion Niederdruck-Technologie zur Flüssiggasextraktion steigert Erträge
Nach vielen Versuchen gelang es den Experten, ein neues Verfahren zur Flüssiggasextraktion zu entwickeln. Diese Technologie ermöglicht erhebliche Kosteneinsparungen bei kleinen Chargen und sorgt für hohe Ausbeute bei niedrigem Druck.
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Dimethylether (DME), auch unter dem Namen Methoxymethan bekannt, ist eine organische Verbindung, die unter atmosphärischen Bedingungen als ungiftiges Gas existiert. DME ist der einfachste Ether und kann aus zahlreichen Quellen gewonnen werden, darunter auch nachwachsende Biomasse, Erdgas und Kohle.
Bei einem neuen Verfahren kommt Dimethylether zur Extraktion von organischem Material zum Einsatz. Dafür reichen moderate Drücke aus. DME findet üblicherweise als umweltfreundliches Treibgas in Sprühdosen Anwendung, und wird auch als alternative Treibstofflösung immer attraktiver. Es ist nun auch zur Verwendung als Extraktionsmittel für tierische Proteinerzeugnisse zugelassen worden und Zulassungsverfahren für weitere Lebensmittel sind in Bearbeitung.
Normalerweise wird bei Anwendungen zur Flüssiggasextraktion Kohlendioxid verwendet. Hierfür sind jedoch Drücke von 150 bis 500 bar erforderlich. DME hingegen verflüssigt sich schon bei Drücken von etwa 5 bar. So können die Kosten der erforderlichen Ausrüstung erheblich gesenkt werden und auch die Installationsanforderungen vereinfachen sich dadurch.
Versuchsanlage zur Erprobung des Verfahrens
Das Flüssiggas DME wird aus einem Speicherbehälter durch das Extraktionsgefäß gepumpt, das das feste Rohmaterial enthält. Das Extraktionsmittel kann in den Extraktionsbehälter entweder von oben oder unten zugeführt werden. Das Lösungsmittel zirkuliert zwischen den Behältern, bis die Extraktion abgeschlossen ist. Die Temperaturregulierung des Lösungsmittels erfolgt über Wärmetauscher.
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