Pharmalogistik jetzt auch in Nachhaltig
Nicht kleckern, sondern klotzen: So geht CO2-Neutralität

Von Anke Geipel-Kern 3 min Lesedauer

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Kann man ein Arzneimittel-Lager CO2-neutral betreiben? Ja, das geht. Und das Projekt entstand nicht etwa im umweltbewussten Europa sondern in den USA, wo Energie konkurrenzlos billig ist. Hier hat das Biopharmaunternehmen United Therapeutics Corporation im amerikanischen Südstaat North Carolina ein GMP-Lager gebaut, auf den der Begriff Meilenstein wirklich zutrifft. Wir haben die Details.

Project Lightyear: Das Zero-Emission-GMP-Vertriebszentrum von United Therapeutics.(Bild:  © DANNY SANDLER, DPR CONSTRUCTION)
Project Lightyear: Das Zero-Emission-GMP-Vertriebszentrum von United Therapeutics.
(Bild: © DANNY SANDLER, DPR CONSTRUCTION)

GMP-konforme Arzneimittellager sind üblicherweise nicht gerade Energiespargebäude. Die Temperaturkontrolle muss funktionieren, die Luftfeuchte darf nicht schwanken und validiert muss das Ganze natürlich auch sein. Die Klimatisierung verbraucht viel Strom und der Verbrauch multipliziert sich noch einmal, wenn Tieftemperatur-Bereiche für empfindliche Wirkstoffe benötigt werden. Alles in allem also nicht gerade ideale Voraussetzungen für das Unterfangen ein Netto-Noll-Energie-Gebäude zu konzipieren.

Doch es funktioniert und dass ein völlig CO2-neutraler Betrieb möglich ist, zeigt das Projekt Lightyear des Biopharmaunternehmens United Therapeutics Corporation. Im /Research Triangle Park in North Carolina Park ist ein GMP-Lagerkomplex entstanden, der laut Unternehmensaussage eines von fünf Netto-Null-Gebäuden ist und 2023 offiziell eingeweiht wurde.

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