Energieversorgung

Neues Energiekettensystem im Sandfangbecken der Kläranlage Bamberg

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Um den im Vorfeld der Montage frisch sanierten Beton dauerhaft zu schützen, ist er wasserdicht versiegelt worden. Das Energiekettensystem wurde anschließend mit Klebedübeln auf Epoxidharz-Basis an der Betonwand befestigt.

Neben Chainflex-Elektroleitungen für die Pumpen und den Motor stehen in der Energiekette auch Chainflex-Spezialleitungen mit TPE-Außenmantel für den Außen­einsatz für die Datenübertragung zur Verfügung. Sie sind überwiegend vor Ort von den Spezialisten montiert beziehungsweise in die Kette eingelegt worden. Lediglich die empfindlichen Lichtwellenleitungen wurden am Hauptstandort von Igus in Köln vorkonfektioniert.

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Wasserschlauch fährt mit

Zusätzlich ist in der Energiekette ein Wasserschlauch verlegt, damit können grobe Reinigungsarbeiten vor Ort beispielsweise an den Pumpen erfolgen. „Wie sämtliche anderen Leitungen auch, fährt er in dem wartungsfreien System mit, ohne an möglichen Hindernissen hängen zu bleiben“, verdeutlicht der Abwassermeister. „Auf diesem Weg verbessern wir zum einen unsere Arbeitsprozesse und erhöhen zum anderen unsere Arbeitssicherheit. Darüber hinaus sorgen wir bei unseren Abläufen für einen hohen Hygienestandard, da einer möglichen Keimverschleppung vorgebeugt wird.“

Seit Herbst 2014 im Einsatz funktioniert das System von Anfang an zuverlässig. „Wir sind so zufrieden, dass wir daran denken, diese Kette auch am Vorklärbeckenräumer zu realisieren“, sagt der Abwassermeister. Bei einem Verfahrweg von rund 40 Metern werden auch in diesem Fall Motortrommeln substituiert. „Sie sind wartungsanfällig und entsprechen einfach nicht mehr dem Stand der Technik“, so Mild.

* Der Autor ist Head of Engineering Projects bei Igus, Köln.

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