Reinraumlift

Neuer Reinraumlift schützt Personal vor hochaktiven Wirkstoffen

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Überzeugte Anwender

Die Anwender überzeugte das Konzept auch, weil der Reinraumlift unabhängig vom jeweiligen Gebinde eingesetzt werden kann. Dabei hat der Reinraumlift längst Aufgabenbereiche außerhalb der Stopfenbehandlungsanlagen gefunden, wie für den Pulvertransfer in Containern oder Beuteln oder für den Transfer von API‘s.

Dass der Reinraumlift mehr als das reine Heben kann, zeigt eine Anwendung, bei der sowohl Fässer als auch Beutel zum Pulvertransfer eingesetzt werden. Der Reinraumlift wurde bei Labesfal, einem Tochterunternehmen von Fresenius Kabi, in Santiago de Besteiros/Portugal installiert. Zum Einsatz kam dieser in der sterilen Pulverabfüllung in Reinraumklasse B unter Laminarflow. „Der Reinraumlift wird für den Transfer des APIs an die Pulverabfüllmaschine eingesetzt“, berichtet Jorge Amaral, Werksleiter bei Labesfal. Das System nimmt dort Antibiotika-Fässer mit fünf Kilogramm oder zehn Kilogramm oder als Alternative Antibiotika-Sterilbeutel von fünf Kilogramm gemäß den Anforderungen in Reinraumklasse A auf. Die Fässer oder Beutel werden vor dem Positionieren an der Abfülllinie an einem Adapter mit Automatikventil gekoppelt. Der Lift dockt die Gebinde mit Adapter an das Übergabe-Rohr der Abfülllinie an, und die Freigabe zum Pulvertransfer erfolgt automatisch über das Öffnen des Ventils durch die Liftsteuerung.

„Der Einsatz dieses Systems vermeidet das manuelle Hantieren mit den API-Containern in kritischen Bereichen wie in Reinraumklasse A unter Laminarflow. Das System ist in der Lage, API-Container ohne manuelles Eingreifen automatisch an die Pulverabfüllanlage anzudocken“, erklärt Amaral. „Dieses Prinzip minimiert die Kontaminationsrisiken, die zwangsläufig immer mit diesem Schritt in einer sterilen Abfüllung verbunden sind. Dadurch ist ein zuverlässiger und anwenderfreundlicher Weg gefunden, um mit API-Containern in solchen restriktiven Bereichen umzugehen.“

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