Copyright Neue Sammellizenz schützt vor Copyright-Verletzungen
In der täglichen Arbeit verstoßen Mitarbeiter häufig unbewusst gegen Urheberrecht. Besonders bei forschenden Chemie- und Pharmaunternehmen, wo Ergebnisse und Daten weltweit ausgetauscht werden, spielt deswegen die neue VG Wort Digital-Copyright-Lizenz eine wichtige Rolle.
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Anne-Marie Schuster kopiert eine Passage aus dem abonnierten E-Paper in ihre interne Power-Point-Präsentation. Martin Mair leitet eine herunter geladene PDF-Datei an einen Kollegen in Paris via E-Mail weiter und speichert fremde Forschungsergebnisse in der firmeneigenen Datenbank.
Drei Fälle aus dem Leben, wie sie in der Industrie täglich vorkommen. Und in allen drei Fällen haben die Mitarbeiter – ohne, dass es ihnen bewusst gewesen wäre – sehr wahrscheinlich gegen Urheberrecht verstoßen: Das Abonnement einer Publikation z.B. berechtigt noch nicht automatisch dazu, auch nur Teile daraus im Firmennetz oder in Präsentationen zu verbreiten. Dies gilt zudem auch für Dokumente, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften bei Behörden einzureichen sind – z.B. um den Nachweispflichten bei Arzneimitteln nachzukommen.
Zielkonflikte
Theoretisch müssten alle drei Mitarbeiter eigens die Nutzungsrechte für ihre Aktionen erwerben. Dies wäre schon deswegen zeitraubend und schwierig, weil dafür zentrale Anlaufstellen fehlen. Erst müsste geklärt werden, wer überhaupt der Rechteinhaber ist. Dieser wäre dann zu kontaktieren und er müsste erst noch reagieren, um mit ihm verhandeln zu können. Bei international tätigen Firmen kommt noch erschwerend hinzu, dass sich die Rechtslage von Land zu Land mehr oder weniger stark unterscheidet. Der eigene Workflow wäre also jedes Mal zu unterbrechen, wichtige Informationen könnten erst mit deutlicher Verzögerung weitergegeben werden. Nicht zuletzt wäre dieser Weg auch noch recht teuer.
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