CSRD für die Wasserwirtschaft
Alles Wasser – Alles Grün? Was Wasser-Experten in Sachen Corporate Sustainability wissen müssen

Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

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Hat Wasser ein Nachhaltigkeitsproblem? Hier geht es nicht um Verschwendung, Appelle zum Wassersparen oder Schadstoffe: Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU nimmt die Wasserwirtschaft selbst in die Pflicht. Aber was bedeutet das für Anlagenbetreiber und Ausrüster? Jetzt wollen Branchenverbände Klarheit schaffen.

Nachhaltig? Das kann ja jeder sagen! Die EU will es mit der Reporting-Pflicht genau wissen.(Bild: ©  bilanol - stock.adobe.com)
Nachhaltig? Das kann ja jeder sagen! Die EU will es mit der Reporting-Pflicht genau wissen.
(Bild: © bilanol - stock.adobe.com)

Es gibt einen Unterschied zwischen „gut gemeint” und „gut gemacht” – eine Erkenntnis, die auch in der Politik anzukommen scheint. So will die EU-Komission ihre eigenen – sicher gutgemeinten – Regelungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung entschlacken. Mit dem so genannten Omnibuspaket werden jetzt weniger Unternehmen verpflichtet, nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) zu berichten, als zuvor geplant. Auch die eigentlich angedachten sektorspezifischen Standards werden voraussichtlich nicht weiterverfolgt.

Doch ganz ausgestanden ist das Thema damit auch für kleine und mittelständische Unternehmen nicht – denn für diese Firmen wird ein neuer, freiwilliger Standard, der so genannte VSME, immer wichtiger. Auf diese Weise macht die Diskussion auch vor dem Wasserwerk nicht halt – wer sich also bisher zurücklehnte und Wasser mit Nachhaltigkeit gleich setzte, wie es in der Umweltdebatte gerne gemacht wird, könnte zu kurz gesprungen sein. Große Player in der Wasserwirtschaft können in die Pflicht geraten, nach dem ESRS zu berichten. Doch wo anfangen?

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