Pharmaverpackung Weniger Kunststoff, mehr Recycling – wie Pharmaverpackungen nachhaltig werden

Quelle: Pressemitteilung Pöppelmann Famac 2 min Lesedauer

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Auch regulierte Branchen, wie die Pharmaindustrie, können ihren Anteil zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung beitragen. Projekte von Pöppelmann Famac zeigen, wie man GMP und Nachhaltigkeit unter einen Hut bringt.

Optimiertes Design, logistische Vorteile: Jede Transporteinheit kann durch die optimierte Nestbarkeit der Produkte jetzt mit deutlich mehr Teilen bestückt werden(Bild:  Pöppelmann)
Optimiertes Design, logistische Vorteile: Jede Transporteinheit kann durch die optimierte Nestbarkeit der Produkte jetzt mit deutlich mehr Teilen bestückt werden
(Bild: Pöppelmann)

Unter dem Dach der Initiative Pöppelmann blue bündelt die Pöppelmann Gruppe alle Aktivitäten der vier Divisionen für mehr Ressourcenschonung und Klimaschutz. Die Produktentwicklung findet nach dem Eco-Design-Prinzip statt. Das bedeutet, die Umweltauswirkungen eines Produkts werden entlang seines gesamten Lebenswegs so gering wie möglich gehalten. Unter dem Motto „Reduce, Reuse, Recycle“ entstehen Artikelkonzepte, die den Material- und Energieeinsatz bei der Herstellung reduzieren, ohne die Funktionsfähigkeit des Produktes zu beeinträchtigen. Wo möglich, werden Produkte zur Mehrfachnutzung angestrebt, oder aber solche, die den Wertstoffkreislauf durch ein vollständiges Recycling schließen.

So optimiert Pöppelmann Famac z. B. das Design von Artikeln, um den Materialeinsatz zu senken. Kunststoff aus Angüssen fließt in die Produktionsprozesse zurück. In vielen Fällen werden die Produkte alternativ aus besser recycelbaren Kunststoffen oder sogar aus Post-Consumer-Rezyklaten anstelle von Neuware hergestellt. Besonders erfolgreich nutzt der Kunststoffspezialist auch die Möglichkeit, durch Optimierungen in der Logistik, z. B. durch optimierte Nestbarkeit der Artikel und Designanpassungen, Platz- und Gewichtseinsparungen und somit mehr Ressourcenschonung zu erreichen.

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Optimierungen gelungen, Einsparpotenzial genutzt

Zahlreiche Beispiele aus dem Portfolio von Pöppelmann Famac belegen die erfolgreiche Umsetzung. So gelang es, das Design von Atemwegsfiltergehäusen für den Kunden Drägerwerk besser stapelbar auszulegen, um den Platz bei Lagerung und Transport des Produkts besser auszunutzen. Dies spart unter anderem erhebliche Mengen an Treibhausgasemissionen beim Transport ein. Für verschiedene Kunden aus dem Pharmasegment hat das Unternehmen funktionale, anwendungsfreundliche Verpackungen entwickelt. Hier wurde z. B. durch ein verändertes Produktdesign viel Material eingespart und das Gesamtgewicht des Artikels um etwa 20 Prozent reduziert.

In einem anderen Praxisbeispiel kreierten die Entwickler für einen dreiteiligen Tablettenspender, dessen Bestandteile (Behälter, Schieber und Deckel) ursprünglich aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt wurden, eine Einstoff-Lösung aus PP. Der Mono-PP-Tablettenspender vereinfacht nun das Recycling.

Im Falle des Analyse-Testkit-Anbieters Quiagen entwickelte der Kunststoffspezialist Reagiergefäße aus einem Post-Consumer-Rezyklat (PCR), also Kunststoffabfällen, die z. B. aus dem gelben Sack stammen. Die Artikel, eingesetzt für Abfälle aus Analyseproben mit biologischem Material, werden in großen Mengen für den Kunden produziert. Sie sparen jetzt viel Neuware ein und tragen dazu bei, dass der Auftraggeber mit seinen umweltfreundlicheren Extraktionskits die THG-Emissionen gegenüber Neuware um enorme 62 Prozent reduziert hat.

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