Dispergieren

Mit dem richtigen Dispergierverfahren Rohstoffe, Zeit und Energie sparen

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Pulverbenetzungsmaschinen

Entgegen der oben beschriebenen Einbauvarianten wird eine Conti-TDS Pulverbenetzungsmaschine neben dem Behälter und nicht im Behälter installiert und mit diesem über Rohr- oder Schlauchleitungen verbunden. Die vorgelegte Flüssigkeit wird im Kreislauf gepumpt, wodurch in der Dispergierkammer der Maschine ein Vakuum entsteht. Mit diesem Vakuum können Pulver staub- und verlustfrei direkt ab Sack, Container, Big-Bag, Silo oder Silo-LKW eingesaugt werden. Die ohne Fremdluft im Dichtstrom transportierten Pulver werden unter Vakuum in die Flüssigkeit eindispergiert. Dabei entweicht die Luft aus dem Pulverstrom. Gleichzeitig wird die Flüssigkeitsoberfläche in der Dispergierzone sehr stark vergrößert. Jetzt erst kommt das Pulver mit der Flüssigkeit in Kontakt und wird effizient benetzt. Der Schergradient ist in diesem Bereich um bis zu 1000-fach höher gegenüber einem Dissolver. Durch Druckwellen während des Pumpvorgangs wird die kolloidale Benetzung vervollständigt. Die an der Partikeloberfläche anhaftenden Micro-Luftblasen werden dabei abgetrennt und koaguliert, sodass sie sich auch bei schwer zu entlüftenden Produkten als großporiger Schaum an der Oberfläche sammeln.

Die Suspension entsteht in der Dispergierkammer und kommt „fertig“ im Behälter an. Je nach Pulvermenge und gewünschtem Sättigungsgrad wird das Einsaugen des Pulvers durch das Schließen des Pulverventils unterbrochen. Ein weiteres Dispergieren bzw. Homogenisieren im Umlauf, z.B. zur Erreichung einer bestimmten Partikelgröße oder Homogenität ist möglich. Dieser Vorgang bewirkt gleichzeitig eine Entlüftung des Produkts. Unabhängig von der Viskosität sowie der Behälter und Chargengröße können somit stabile Suspensionen mit hohen Feststoffkonzentrationen in kürzester Zeit erzeugt werden. Durch die Kombination von fünf Verfahrensschritten (Gebindeentleerung, Pulvertransport, Pulvereintrag, Pulverbenetzung und Dispergierung) in einer Maschine steckt in der Conti-TDS-Technologie das größte Rationalisierungspotenzial. Zeit, Rohstoff und Energie werden gespart.

* Der Autor arbeitet in der strategischen Vertriebsentwicklung bei der Ystral GmbH, Ballrechten-Dottingen.

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