Compoundiereinheit Kunststoffe aus Cellulose
Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen erhält Fördermittel in Höhe von 544 000 Euro zur Errichtung einer Compoundiereinheit für Kunststoffe. Die Anlage soll pulver- und faserförmige Stoffe zu neuen, ressourcenschonenden Kunststoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe verarbeiten.
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Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen erhält Fördermittel in Höhe von 544 000 Euro zur Errichtung einer Compoundiereinheit für Kunststoffe. Die Anlage soll pulver- und faserförmige Stoffe zu neuen, ressourcenschonenden Kunststoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe verarbeiten.
Die vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Anlage ermöglicht die Kleinserienproduktionen typischer Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, beispielsweise Celluloseacetat aus Cellulose oder Polymilchsäure aus Mais, die zunehmend Kunststoffe auf Erdölbasis wie Polystyrol oder Polyethylen ersetzen sollen.
Die zu 40 Prozent aus EU-Mitteln sowie zu 60 Prozent aus Landes- Mitteln geförderte Compoundiereinheit ermöglicht es, zuvor im Werkstofflabor erdachte Rezepturen neu bzw. weiter zu entwickeln und schließt die Lücke zwischen der Herstellung kleiner Versuchsmengen und der Umsetzung in eine industrielle Produktion.
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