Suchen

Verdunstungskühlanlagen

Kühlwasserbehandlung – geht’s denn auch ohne Chemie?

Seite: 2/4

Firmen zum Thema

Bisher gab es für die Betreiber solcher Anlagen keine Festlegungen zum bestimmungsgemäßen Betrieb nach dem aktuellen Stand der Technik. Abhilfe bietet die neu erschienene Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 „Rückkühlwerke - Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen (VDI-Kühlturmregeln)“.

Sie gilt für bestehende und neu zu errichtende Verdunstungskühlanlagen und -apparate, bei denen Wasser verrieselt oder versprüht wird oder anderweitig in Kontakt mit der Atmosphäre kommen kann. Dabei ist es unerheblich, ob das Kühlwasser als Kühlmedium im Prozess direkt eingesetzt wird oder die Prozesswärme über Wärmeübertrager aus einem Primärkühlkreislauf auf einen Wasserkühlkreislauf übertragen wird.

Bildergalerie

Die Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 beschreibt nicht nur die Hygieneaspekte in Planung, Ausführung und Betrieb von Verdunstungskühlanlagen, sondern legt auch ein Konzept für die Schulung der verantwortlichen Personen dar.

Traditionell behandeln Betreiber das Kühlwasser mit Bioziden und Co. Deshalb verweist die VDI 2047 Blatt 2 explizit darauf, die Anforderungen der Biostoffverordnung (BioStoffV) sowie bei der Verwendung von Gefahrstoffen die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) zu berücksichtigen. Geht es denn auch ohne Chemie?

Kühlwasserbehandlung ohne Chemikalien

Das Düsseldorfer Unternehmen Dynamic Aquabion Tower beantwortet diese Frage positiv: Das DAT-System komme ohne Biozide oder Härtestabilisatoren aus und sei somit nicht nur unter den Aspekten Umwelt- und Arbeitsschutz interessant, sondern auch mit Blick auf die Kosten.

Mehr zum DAT-System erfahren Sie auf der nächsten Seite ...

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43182814)