Pumpen, Armaturen und Services KSB setzt auf Services als Wachstumstreiber

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 war für KSB erfolgreich: Der Konzern hat mit rund 15.700 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro erzielt. Auftragseingang und Umsatz konnte der Pumpen- und Armaturenbauer erheblich steigern, die Ergebnis-Rendite (EBIT) erreichte mit 6,6 % das beste Ergebnis seit mehr als zehn Jahren.

Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung der KSB, freut sich über starke Zahlen des Unternehmens.(Bild:  Gaby Gerster)
Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung der KSB, freut sich über starke Zahlen des Unternehmens.
(Bild: Gaby Gerster)

Mit einem Auftragseingang von 2,862 Milliarden Euro (+18,7 %) und einem Umsatz von 2,573 Milliarden Euro (+9,8 %) erzielte KSB den höchsten Auftragseingang und Umsatz seiner Geschichte.

Diese Zahlen seien besonders beeindruckend vor dem Hintergrund eines Geschäftsjahres voller Herausforderungen: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die Corona-Pandemie, ein Cyber-Angriff sowie ein Hagelschaden in Frankreich stellten das Unternehmen vor große Herausforderungen: „Wir erlebten neben Produktionsausfällen massive Kostensteigerungen und unberechenbare Störungen in den Logistikketten“, so Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung.

Infolge dessen habe sich das Unternehmen mittlerweile deutlich anpassungsfähiger aufgestellt, die Lager seien voller denn je, um Lieferkettenproblemen besser aus dem Weg gehen zu können. Und auch die Investitionen erreichen ein deutlich höheres Niveau: 2022 wurden 122 Millionen Euro investiert – bisher waren 80 bis 90 Millionen Euro üblich –, für 2023 sind 140 Millionen Euro geplant.

Die erhebliche Steigerung des Auftragseingangs sei auf Großaufträge in den Marktbereichen Energie und Wasser sowie auf eine starke Nachfrage im Standardgeschäft zurückzuführen, berichtet das Management. Das Segment Pumpen erreichte 1,586 Milliarden Euro (+21,3 %), das Segment Armaturen trug mit 360 Millionen Euro (+6,3 %) zum Auftragseingang bei. Mit dem Service- und Ersatzteilgeschäft steigerte KSB Supreme-Serv den Auftragseingang erheblich um +19,7 % auf 917 Millionen Euro. Auffällig: Die Services erwirtschaften mit etwa 1/3 des Gesamtumsatzes das Konzern-EBIT von 169 Millionen. Euro mit 146 Millionen Euro praktisch im Alleingang – die Margen sind hier offenbar besonders erfreulich, wie auch Finanzchef Dr. Matthias Schmitz berichtet: Supreme-Serv sei ein „starker Ergebnis- und Wachstumstreiber“.

Effizienz-Audits begehrt

Energieeffiziente Pumpen sind ja branchenweit seit Jahren ein Thema – vor allem auf Seiten der Anbieter. Während industrielle Betreiber sich bei Amortisationszeiten von drei, vier oder fünf Jahren bisher noch vielfach verhalten interessiert zeigten, ändert sich das jetzt: Aufgrund der stark erhöhten Strompreise sinke die Amortisation einer effizienten Pumpen auf nurmehr zwölf bis 18 Monate, so KSB. „Wir verzeichnen in Deutschland gegenüber 2021/2022 eine Zunahme der Effizienz-Audits durch unseren Service um mehr als 20 %“, berichtet der Technikchef Dr. Stephan Bross. „Weltweit liegen die Zahlen sogar weitaus höher, weil wir dort erst jetzt solche Audits anbieten“, ergänzt der Vertriebschef Ralf Kannefass.

Der Ausblick ist ambitioniert: Bis 2030 erwartet das Management einen Auftragseingang größer vier Milliarden Euro und will eine Top-3-Position in seinen Märkten erreichen. Der Supreme-Serv-Umsatz soll mehr als 40 % des Gesamtumsatzes erreichen.

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