Fouling in Wärmetauschern

Kosten/Nutzenfaktor verschiedener integrierter Antifoulingsysteme

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Durch eine explodierende Zahl von Mikroorganismen und Schwebteilchen steigt der Mikrofoulingeintrag ebenfalls. Darüber hinaus macht sich auch eine Verschiebung von Salz zu Süßwassergrenzen in Flüssen bemerkbar.

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Zwei Szenarien mit jeweils zwei Kostenpfaden

Szenario 1 ist ein reales Beispiel, Szenario 2 ein gemäßigtes Beispiel.

Beschreibung Szenario 1:

  • Der erste Kostenpfad umfasst die Anfangsinvestition in eine Automatikfilteranlage mit anschließendem jährlichen Service. Dazu kommen noch Betriebskosten für Kühlmediummehraufwand und Stromkosten.
  • Die zweite Kostenpfad umfasst den realen Zyklus der manuellen Reinigung durch Umleiten/Herunterfahren des Prozesses, der Öffnung des Wärmetauschers und der manuellen Reinigung via Hochdruckwasserstrahl mit anschließendem Schließen und wieder Inbetriebnehmen der Einheit.

Beschreibung Szenario 2:

  • Der erste Kostenpfad ist identisch mit dem Pfad im Szenario eins und umfasst die Anfangsinvestition in eine Automatikfilteranlage jedoch mit anschließendem Service im Zweijahresintervall, was durch die weniger hohe Spülintensität ermöglicht wird. Dazu kommen noch reduzierte Betriebskosten für Kühlmediummehraufwand und Stromkosten.
  • Der zweite Kostenpfad umfasst den realen Zyklus der manuellen Reinigung durch Umleiten und Herunterfahren des Prozesses, der Öffnung des Wärmetauschers und der manuellen Reinigung mittels Hochdruckwasserstrahl mit anschließendem Schließen und wieder Inbetriebnehmen der Einheit. Dieser Pfad berücksichtigt jedoch die reduzierte Anzahl der Reinigungszyklen durch den sauberen Prozess.

Szenarienbetrachtung über kurzen Horizont

Bei einer Szenarienbetrachtung über zwei Jahre wurden die Kosten für die Reinigung des Plattenwärmetauschers anhand der Serviceaufträge ermittelt (roter Graph bei Grafik in der Bildergalerie). Dem gegenüber stehen die Anschaffungskosten für den Filter, mit Kosten für Strom und dem durch die Reinigung erzeugten Wasserverlust, sowie die Kosten der Wartung des Filters (blauer Graphbei Grafik in der Bildergalerie). Dabei stellt sich heraus, das beim realen Szenario bereits vor Ablauf von 24 Monaten der Break Even Point erreicht wird. Beim gemäßigten Szenario nähern sich die Kosten an, der Break Even Point wird aber erst nach fünf Jahren erreicht (grüner Graph bei Grafik in der Bildergalerie).

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