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Comvac 2017

Kompressor 4.0: Die Druckluft-Top-Trends der Comvac 2017

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Meistens lohne es sich, „Druckluft als Dienstleistung zu beziehen und nur das zu bezahlen, was tatsächlich verbraucht wird.“ Am Portfolio der Coburger Kompressorspezialisten lassen sich die beiden typischen Betreibermodelle aufzeigen: Beim Contracting-Modell „Sigma Air Utility“ bleibt die Verantwortung für die Druckluftanlage beim Hersteller – der Anwender bezieht lediglich die „fertige“ Druckluft.

Beim „Sigma-Flex“-Modell ist der Kunde Betreiber – mit allen Verantwortungen. So oder so spart er Investitionskosten – die Druckluft kommt zum vertraglich vereinbarten Kubikmeterpreis. „Dadurch erhalten Sie maximale Kalkulationssicherheit und können trotzdem von den Vorteilen einer hochmodernen Druckluftanlage profitieren“, erklärt das Unternehmen.

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Ebenfalls ganz im Sinne des Systemgedankens sind Softwarelösungen wie Aerzens „Aertronic“ und „Webview“, die alle Prozessdaten von Schwingungen über Ölstand bis hin zum Systemdruck über das Intra- oder Internet darstellen, auslesen und auswerten können, um Instandhaltungsmaßnahmen frühzeitig zu erkennen. Predictive Maintenance heißt das Zauberwort – also Wartungen nach Bedarf durchführen, indem mögliche Fehler vorab erkannt und Ausfallwahrscheinlichkeiten berechnet werden.

Dadurch bleiben Betreiber auf der sicheren Seite, ohne eigentlich funktionierende Komponenten austauschen zu müssen. Das gilt natürlich auch für Contracting-Anlagen: Smart Link heißt das Daten-Überwachunsgprogramm von Atlas Copco, dass Betriebsdaten dynamisch und nach Bedarf erfasst und auswertet. „Damit lassen sich potenzielle Probleme besser vorhersehen und verhindern,“ ist sich Volker Kühn, Key Account Manager für den Geschäftsbereich ölfreie Druckluft , sicher.

Auf dem Weg in die Zukunft

Predictive Maintenance und vernetzte Systeme bringen die Druckluft ins Industrie-4.0-Zeitalter. Immerhin setzt das Konzept der vernetzten Produktion neben Datenaustausch vor allem auf Ge- schwindigkeit – und da können pneumatische Systeme punkten. Sogar in der Robotik spielt Druckluft eine Rolle: Überall, wo intelligente Bewegungen und wohldosiertes Zupacken gefragt sind, hat die Pneumatik gegenüber den manchmal etwas grobschlächtigen Elektromotoren die Nase vorn.

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