Mischer Klärmschlamm für die Verwertung konditionieren: So geht's

Quelle: Pressemitteilung Lödige 1 min Lesedauer

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Stark heterogene Stoffströme – etwa aus Kläranlagen, Kraftwerken, Recyclingbetrieben oder dem Bergbau – so aufzubereiten, dass sie sicher und marktfähig wieder eingesetzt werden können, ist eine hochanspruchsvolle verfahrenstechnische Aufgabe, für die es die passenden Apparate braucht.

Die Konditionierung von Klärschlämmen in kontinuierlichen Pflugschar-Mischern  steht bei Lödige Maschinenbau zur IFAT (Stand A2.129) im Fokus – so wie hier in der Kläranlage in Bottrop.(Bild:  Gebrüder Lödige Maschinenbau GmbH)
Die Konditionierung von Klärschlämmen in kontinuierlichen Pflugschar-Mischern steht bei Lödige Maschinenbau zur IFAT (Stand A2.129) im Fokus – so wie hier in der Kläranlage in Bottrop.
(Bild: Gebrüder Lödige Maschinenbau GmbH)

In der Kläranlage Bottrop und umliegenden Klärwerken aus dem Verbandsgebiet von Emschergenossenschaft und Lippeverband zum Beispiel fallen Jahr für Jahr 220. 000 Tonnen Klärschlamm an. Um einen optimalen thermischen Prozess zu gewährleisten, muss dieser Klärschlamm vor der Verbrennung konditioniert werden. Im Fokus steht dabei der Trockensubstanzgehalt (TR-Gehalt). Ein bestimmtes Mischverhältnis von feuchtem und getrocknetem Klärschlamm sowie eine gute Homogenität sind für die Qualität der thermischen Verwertung also entscheidend. Hinzu kommen Anforderungen an die Struktur des Materials: Für einen optimalen thermischen Prozess muss eine definierte Stückigkeit erreicht werden.

Als geeignetes Verfahren für die Konditionierung des Klärschlamms erwies sich die Vermischung und Strukturierung in einem Pflugschar-Mischer Typ KM DW von Lödige Maschinenbau. Die Maschine ist für den kontinuierlichen Betrieb ausgelegt und basiert auf dem von Lödige Maschinenbau in die industrielle Mischtechnik eingeführten Wirbelbettverfahren, das eine sehr gute Durchmischung gewährleistet: Die speziell entwickelten Schaufeln rotieren wandnah in einer horizontalen Trommel und erzeugen dabei ein Wirbelbett. Der Prozess ermöglicht eine hohe Homogenität bei konstanter Reproduzierbarkeit.

Konkret kommen in der Kläranlage Bottrop zwei Pflugschar-Mischer des Typs KM 600 DW zum Einsatz. Deren Mischtrommeln haben ein Volumen von jeweils 600  Litern und sind auf einen Füllgrad von 50 Prozent ausgelegt. Die Mischer werden kontinuierlich über einen automatisierten Transportprozess mit feuchtem und teilgetrocknetem Klärschlamm beschickt. Auch die Trocknung wurde mit Fokus auf Nachhaltigkeit entwickelt: Die speziell für die Vorbehandlung errichtete solarthermische Trocknungsanlage zählt in Europa zu den ersten ihrer Art. IFAT: Stand A2/129

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