Abgaskonverter Keine Chance für Knallgas
Moderne Wasserbehandlungsmethoden wie die Elektrodeionisation sind energieeffizient und kommen ohne weitere Chemikalien aus. Sie haben aber ein Manko: Der entstehende Wasserstoff kann zu gefährlichen Knallgasgemischen führen. Katalytische Abgaskonverter können hier eine sichere Lösung sein.
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Elektrodeionisation (EDI) und elektrolytische Ozonerzeugung haben sich in der Wasseraufbereitung aufgrund ihrer chemiefreien Verfahrenstechnik durchgesetzt. Durch die kathodische Reaktion entsteht bei diesen Prozessen Wasserstoff. Da Wasserstoff-Luftgemische über einen weiten Konzentrationsbereich hin explosionsfähig sind, muss der Abgasstrom entweder durch eine effiziente Raumbe- und -entlüftung ausreichend verdünnt oder durch ex-geschützte Abgasleitungen ins Freie abgeführt werden. Einen anderen Weg geht der patentierte katalytische Abgaskonverter Hydrokat von Christ. Sein Herzstück ist ein katalytischer Brenner mit selbsttätiger Sauerstoffversorgung sowie integrierter Temperaturregelung. Dadurch kann das System Wasserstoff-Sauerstoffgemische in beliebiger Zusammensetzung kontrolliert und vollständig umsetzen. Zusätzlich verfügt der Konverter über einen Gasabscheider. Er trennt die Elektrodengase aus dem EDI-Elektrodenspülwasser ab.
Die elektrolytischen Ozongeneratoren der konzerneigenen Steritron-Reihe, wie sie z.B. bei Loopo-Kompaktracks für Pharma-Verteilsysteme zum Einsatz kommen, lassen sich ohne weitere Vorbereitung mit dem Brenner ausstatten. Wasseraufbereitungsanlagen, die auf der EDI basieren, z.B. Osmotron-Anlagen, benötigen für die Abgasbehandlung neben dem Brenner die Funktion des Gasabscheiders, da hier die Gase im Konzentratstrom in Form von Blasen fein verteilt sind.
Das Konverter-Konzept bietet gegenüber bisher üblichen Entlüftungssystemen mehrere Vorteile: Der Aufstellort der Anlagen kann ohne Rücksicht auf besondere Be- oder Entlüftungsvorrichtungen gewählt werden. Als unabhängige Komponente konzipiert, erfordert die Installation keine Eingriffe in die Leitungsführung oder Steuerung der Wasseraufbereitungsanlage. Der Wartungsaufwand beschränkt sich auf den vorsorglichen Austausch des Katalysatoreinsatzes im Rahmen der Jahreswartung.
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