Wasser für Injektionszwecke Heiß oder kalt – das ist heute die Frage
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Wer die Wahl hat, hat die Qual. Schließlich kann Wasser für Injektionszwecke (WFI) seit Jahren sowohl durch Destillation als auch mithilfe von Membranverfahren produziert werden. Doch heute quälen sich immer weniger Pharmaunternehmen mit der Entscheidung für kaltes WFI. Aus gutem Grund.
Seit April 2017 haben Hersteller von „Wasser für Injektionszwecke“ (WFI) die Wahl. Mit der Änderung im Europäischen Arzneibuch darf WFI nun sowohl heiß mithilfe von Destillation als auch kalt mittels Membranverfahren hergestellt werden. Verfahrenstechniker und Anlagenbauer haben sich angesichts der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Membranverfahren schnell für entsprechende Aufträge gerüstet. Bereits auf den Lounges 2018, also gerade mal ein Jahr nach Veröffentlichung des geänderten Arzneibuchs, konnten Fachbesucher den ersten Prototyp einer WFI-Anlage der Gründungsfirmen von Enviro Falk Pharmawatersystems begutachten. „Neben der herkömmlichen Variante mit Hohlfasermodulen, können wir auch robuste Keramikmodule einsetzen, die kontinuierlich mit Ozon beaufschlagt werden können", sagt Fabian Stapper, Geschäftsleitung bei Enviro Falk Pharmawatersystems. Der Anlagenbauer vereint seit dem Jahr 2021 die Fachexpertise zweier führender Unternehmen für Pharmawasser. Das Unternehmen ist Teil der Enviro Water Gruppe und baut am Hauptstandort in Leverkusen Produktionsanlagen für Purified Water, WFI und Reinstdampf in der Pharmazie, Biotechnologie und Life Sciences sowie die darauf abgestimmten Lager- und Verteilsysteme.