Antikörper-Produktion Japanischer Pharmariese baut Standort in Deutschland aus

Aktualisiert am 22.01.2026 Quelle: Pressemitteilung cgilse 2 min Lesedauer

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Am Standort Pfaffenhofen entstehen mehrere neue Produktionsgebäude für biopharmazeutische Wirkstoffe. Ziel der Projekte ist die Erweiterung der Herstellungskapazitäten für Antibody-Drug Conjugates (ADCs) und monoklonale Antikörper. Die Anlagen entstehen als Greenfield-Projekte.

Parallel entstehen verschiedene Produktionsanlagen für die Antikörper- und ADC-Produktion.(Bild:  cgilse)
Parallel entstehen verschiedene Produktionsanlagen für die Antikörper- und ADC-Produktion.
(Bild: cgilse)

Mit mehreren parallelen Projekten treibt das japanische Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo den Ausbau seines Standorts Pfaffenhofen in Deutschland voran. Als EPCMV-Partner (Engineering, Procurement, Construction Management, Validation) verantwortet Cgilse – ehemals Chemgineering International – Planung, Bau und Inbetriebnahme der Produktionsanlagen für Antibody-Drug Conjugates (ADCs) und monoklonale Antikörper (mAbs).

Neues Produktionsgebäude für ADCs

Cgilse gab die erfolgreiche Übergabe des F4-Projekts von Daiichi Sankyo in Pfaffenhofen bekannt. Das rund 20.000 m2 große Greenfield-Projekt ist ein zentraler Baustein der Standorterweiterung und der integrierten ADC-Wertschöpfungskette, so das Unternehmen.

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Das Gebäude umfasst Kühl- und Ambient-Lagerbereiche, Sekundärverpackungszonen, einen Gefriertrocknungsbereich sowie eine Anlage für aseptische Abfüllung (Phase II). Ergänzt wird die Produktionsinfrastruktur durch sämtliche erforderliche Neben- und Technikbereiche. Cgilse war für verschiedene Projektumsetzungsschritte in Phase I verantwortlich – vom Entwurf über den Bau bis zur Inbetriebnahme.

Lyophilisierte ADC-Produkte

Nach dem Abriss eines bestehenden Gebäudes und der Aushebung einer bis zu 14 Meter tiefen Baugrube starteten die Bauarbeiten für ein weiteres Hightech-Projekt in Pfaffenhofen. Dieses rund 28.000 m2 große Greenfield-Projekt umfasst eine neue Produktionsanlage für lyophilisierte ADC-Produkte zur Krebsbehandlung, einschließlich der Herstellung von Wirkstoff (API) und Arzneimittel.

Cgilse und seine Partner agieren auch hier als EPCMV-Auftragnehmer und sind verantwortlich für alle Engineering-Schritte, die Beschaffung, das Baumanagement, die Inbetriebnahme sowie die Qualifizierungs- und Validierungsarbeiten. Ziel ist eine termin- und budgetgerechte Realisierung unter GMP- und Sicherheitsanforderungen.

Pilotanlage und klinische Studien

Parallel dazu werden am Standort Pfaffenhofen auch Fortschritte beim Bau einer weiteren Produktionsanlage für monoklonale Antikörper (mAb) und ADCs erzielt. Die etwa 13.000 m2 große Greenfield-Anlage wird ebenfalls von Cgilse als EPCMV-Partner umgesetzt.

Das Gebäude beherbergt mehrere Produktionslinien für mAb – unter anderem für die kommerzielle Fertigung, klinische Studien, Prozessentwicklung sowie eine Pilotanlage – und setzt konsequent auf moderne Single-Use-Technologien. Zusätzlich entstehen zwei Produktionslinien für die Biokonjugation von ADCs.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen von Daiichi Sankyo und den Teams von Cgilse sowie seinen Partnern bildet die Grundlage für den erfolgreichen Projektverlauf.

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