Pipeline-Überwachung

Intelligente Leckageüberwachung zur Erkennung und Ortung von Lecks

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Integrierte Automatisierungsfunktionen

Aufgrund der hohen Anforderungen an die Anlage durch den TÜV wurde das Leitsystem Simatic PCS 7 verwendet, welches bereits sicherheitsgerichtete Funktionen (z.B. Safety-Matrix) integriert hat – sowohl für die Bedienung und Beobachtung, als auch für die Steuerungslogik. Dies hat den Vorteil, dass kein zusätzlicher Software- und Hardware-Aufwand für das Einbinden der benötigten Funktionen notwendig war. Auch die IT-Sicherheit wird durch bereits im System integrierte Funktionen unterstützt. Dies beschleunigte ebenfalls die Inbetriebnahme und vereinfacht das Handling.

Ergänzendes zum Thema
Auf einen Blick: Smart Water-Lösung von Siemens

Anlagenplaner, -bauer und -betreiber sind tagtäglich gefordert, Wasserverlust und Energiekosten zu minimieren sowie Abwasserströme intelligent zu steuern und Überflutung von Straßen zu vermeiden. Das Wasser-Management-System Siwa von Siemens unterstützt dabei als modulare Lösung für Pipelines, Trink- und Abwassernetze. Es basiert auf dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 und beinhaltet neben der Leckageerkennung folgende weitere Softwaremodule:

  • Siwa Optim zur Pumpenoptimierung,
  • Siwa Sewer zur Kanalnetzsteuerung,
  • Siwa Concept/Siwa OTS für Simulation und Training.

Die Vorteile der Smart Water-Lösung: Neben verbesserter Versorgungssicherheit lassen sich Energieverbrauch und damit Kosten senken.

Bildergalerie

Um eine lückenlosen Berichterstattung zu gewährleisten, nutzt K+S Kali außerdem die integrierte Langzeitarchivierung mit Reporting-Funktionen. Daraus ergaben sich nicht nur weitere Zeit- und Kostenvorteile beim Engineering und der Inbetriebnahme: Durch die Integration von sicherheitsgerichteten Funktionen, IT-Sicherheit, Archivierung und Reporting im selben System vereinfacht sich auch der Pflegeaufwand über die gesamte Lebensdauer der Anlage enorm.

Seit Oktober 2014 ist die Salzwasser-Pipeline in Betrieb. Hachfeld zeigt sich sehr zufrieden mit der Lösung und dem störungsfreien Betrieb der Anlage. „Natürlich verläuft ein Projekt dieser Größenordnung nicht immer reibungslos“, so Hachfeld, „aber wir haben partnerschaftlich am gleichen Strang gezogen und die Termine stets im Blick gehabt. Die Zusammenarbeit war hervorragend.“

* Die Autorin ist Senior Marketing Manager, Division Process Industries and Drives, Siemens AG, Karlsruhe.

(ID:43945513)