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Integrierte Automatisierungsfunktionen
Aufgrund der hohen Anforderungen an die Anlage durch den TÜV wurde das Leitsystem Simatic PCS 7 verwendet, welches bereits sicherheitsgerichtete Funktionen (z.B. Safety-Matrix) integriert hat – sowohl für die Bedienung und Beobachtung, als auch für die Steuerungslogik. Dies hat den Vorteil, dass kein zusätzlicher Software- und Hardware-Aufwand für das Einbinden der benötigten Funktionen notwendig war. Auch die IT-Sicherheit wird durch bereits im System integrierte Funktionen unterstützt. Dies beschleunigte ebenfalls die Inbetriebnahme und vereinfacht das Handling.
Um eine lückenlosen Berichterstattung zu gewährleisten, nutzt K+S Kali außerdem die integrierte Langzeitarchivierung mit Reporting-Funktionen. Daraus ergaben sich nicht nur weitere Zeit- und Kostenvorteile beim Engineering und der Inbetriebnahme: Durch die Integration von sicherheitsgerichteten Funktionen, IT-Sicherheit, Archivierung und Reporting im selben System vereinfacht sich auch der Pflegeaufwand über die gesamte Lebensdauer der Anlage enorm.
Seit Oktober 2014 ist die Salzwasser-Pipeline in Betrieb. Hachfeld zeigt sich sehr zufrieden mit der Lösung und dem störungsfreien Betrieb der Anlage. „Natürlich verläuft ein Projekt dieser Größenordnung nicht immer reibungslos“, so Hachfeld, „aber wir haben partnerschaftlich am gleichen Strang gezogen und die Termine stets im Blick gehabt. Die Zusammenarbeit war hervorragend.“
* Die Autorin ist Senior Marketing Manager, Division Process Industries and Drives, Siemens AG, Karlsruhe.
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