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Energieeffizienz wird wichtiger
Die längerfristigen Aussichten auf dem koreanischen Chemiemarkt sind in vielen Bereichen gut. Dabei profitiert die Branche unter anderem davon, dass sich Korea (Rep.) zukünftig verstärkt neuen Technologiefeldern zuwendet. Hierzu gehören zum Beispiel neuartige Displays, Brennstoffzellen, hochfunktionale Textilien, innovative Werkstoffe und allgemein die Bio- und Nanotechnologie. Auch die Bemühungen um mehr Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit verändern die Branchenlandschaft.
Deutsche Unternehmen werden aufgrund ihrer hohen technologischen Leistungsfähigkeit an diesen Entwicklungen partizipieren können. Denn koreanische Unternehmen hinken in vielen Bereichen technologisch hinterher. Dies gilt insbesondere für die zahlreichen kleinen und mittleren Betriebe. Diese sind oft nicht in der Lage, die finanziellen Mittel für größere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aufzubringen.
Produktion/Branchenstruktur
Nach offiziellen Angaben gab es 2009 rund 5.900 Unternehmen mit insgesamt etwa 218.000 Beschäftigten. Sie produzierten Chemikalien und chemische Erzeugnisse im Wert von 104,3 Bill. Won.
Die meisten Firmen sind klein oder mittelgroß. Etwa 83% haben weniger als 50 Mitarbeiter. Am anderen Ende des Spektrums gibt es einige sehr große Unternehmen. Marktführer ist LG Chem (http://www.lgchem.com) mit einem Umsatz 2011 von 19,8 Bill. Won. Zum Produktportfolio von LG Chem gehören Chemikalien und Polymere (unter anderem PVC, ABS und Polystyrol), industrielle Materialien (zum Beispiel Kunststoffe für die Autoindustrie) sowie Materialien für die informationstechnische und elektronische Industrie.
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