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Batteriewerkstoffe und chemische Katalysatoren Ibu-tec gründet neuen Produktionsstandort im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen

| Redakteur: Alexander Stark

Ibu-tec advanced materials hat am Chemiepark Bitterfeld-Wolfen (CPG) ein neues Gebäude und Grundstück zum Aufbau eines neuen Produktionsstandortes gekauft. Das Weimarer Unternehmen plant dort mit der Technologieplattform aus Drehrohröfen und Pulsationsreaktoren vor allem Rohmaterialien für Batteriewerkstoffe und chemische Katalysatoren zu produzieren.

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Ibu-tec plant am neuen Standort Bitterfeld mittels der Technologieplattform aus Drehrohröfen und Pulsationsreaktoren vor allem die Produktion in den Bereichen Rohmaterialien für Batteriewerkstoffe und chemische Katalysatoren.
Ibu-tec plant am neuen Standort Bitterfeld mittels der Technologieplattform aus Drehrohröfen und Pulsationsreaktoren vor allem die Produktion in den Bereichen Rohmaterialien für Batteriewerkstoffe und chemische Katalysatoren.
(Bild: Ibu-tec)

Bitterfeld-Wolfen — Der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen ist mit seinen 1.200 Hektar eines der größten Areale für Chemie- und Pharmaunternehmen Deutschlands, darunter Global Player wie Dow, Bayer, Akzo Nobel, Evonik, Heraeus, Clariant und ICL. Nun vermeldet der Chemiepark die Ansiedlung des mittelständischen Spezialchemieunternehmens Ibu-Tek, einem Entwicklungs- und Produktionsdienstleister der Industrie für thermische Verfahrenstechnik zur Behandlung anorganischer Pulver und Granulate.

Der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen biete die Infrastruktur, die für eine industrielle Produktion auf Weltniveau notwendig sei, erklärte Patrice Heine, einer von zwei Geschäftsführern der CPG. Der Chemiepark Bitterfeld biete die spezifische Infrastruktur eines Chemiegebiets, die für spezielle Stoffgruppen erforderlich seien und über die das Unternehmen im Stammwerk in Weimar teilweise nicht verfüge. Der Standort soll noch im laufenden Jahr in Betrieb genommen werden und mit der Produktion beginnen.

Von der Ansiedlung der Ibu-tec erwartet Dr. Michael Polk, ebenfalls Geschäftsführer der CPG, dass sich der Chemiepark als Standort auch im Bereich cleantech noch präsenter positionieren kann. Neben dem Katalysator-Geschäft spüre man momentan viel Dynamik in dem Segment Energiespeicherung, seien es wie bei Ibu-tec neue Batteriewerkstoffe oder poröse Materialien für Kondensatoren.

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