Schüttguttechnik

Glorreiche Zukunft für Bau- und Baustoffmaschinen?

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„Trotzdem wurden 2013 aber auch ganz gute Aufträge eingefahren“, sagte Sailer. Die kommen aber wegen der im Vergleich zu Standardmaschinen längeren Durchlaufzeiten umsatzmäßig erst im Laufe dieses Jahres zum Tragen.

EU-Abgasnormen wirbeln den Markt durch

Ein Dauersorgenthema der Baumaschinenhersteller ist die Umsetzung der EU-Abgasnormen. In einigen Unternehmen sind die F&E-Kapazitäten fast zu 100 Prozent dafür gebunden. Innovationen in anderen Bereichen bleiben dabei auf der Strecke. Eine weitere Herausforderung ist die neu entstandene Komplexität, d.h. die Vielfalt der angebotenen Produkte pro Hersteller.

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„Es gibt derzeit eine Produkterneuerung wie niemals zuvor“, stellte Sailer fest. Weil verschiedene Übergangsfristen von den Herstellern auch verschieden genutzt würden, reagiert der Markt entsprechend. Die mit extrem hohen Entwicklungskosten produzierten neuen Maschinen bedeuteten für die Kunden nicht automatisch einen höheren Nutzen bzw. eine Produktverbesserung. Insofern sei es schwer sie davon zu überzeugen, einen höheren Preis für die Maschinen zu bezahlen. Viele Hersteller haben Federn lassen müssen.

Mehr Engagement im Iran

Im Zuge des politischen Tauwetters möchte sich die deutsche Bau- und Baustoffmaschinenindustrie wieder mehr im Iran engagieren, ein riesiger und vor dem Embargo sehr guter Markt für die Unternehmen. „Wir wissen um den guten Ruf, den unsere Maschinen und Anlagen dort genießen“, so Sailer. Die Kunden seien da, der Bedarf sei da und auch der Wunsch und der Wille der deutschen Industrie zu liefern. „Das Problem sind die Banken. Geldströme sind einfach derzeit nicht hinzubekommen“.

Verlässliche Energiepolitik und mehr Infrastrukturinvestitionen

Die deutsche Bau- und Baustoffmaschinenindustrie fordert von der neuen Bundesregierung, dass Einnahmen aus LKW- und potenzieller PKW-Maut auch zweckgebunden wieder in den Ausbau und die Erneuerung der Infrastruktur fließen. „Darüber hinaus brauchen wir mehr Verlässlichkeit in der Energiepolitik“ meint Sailer. Gerade beim Thema Wind- und maritime Energie, in die auch viele Baumaschinenhersteller mit neuen Technologien investiert haben, seien klare Entscheidungen des Gesetzgebers und Kontinuität unabdinglich.

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