Coaten, Containment und Konti

Glatt legt die Messlatte hoch

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Aufrüsten auf Konti jederzeit möglich

Besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe und Produkte in der Kontianlage. So kann jederzeit nachvollzogen werden welche Substanzen an welchen Orten in der Kontianlage sind.

Neben der allseits bekannten und bereits etablierten Granulation im Doppelschneckenextruder bietet Glatt die Möglichkeit, auch in der Wirbelschicht oder im Einwellenmischer kontinuierlich zu granulieren. Ein weiteres Plus, das Glatt liefert, ist die Möglichkeit, bestehende Wirbelschichtanlagen des Typs GPCG auf konti umzurüsten.

Diese Modelle sind bereits in zahlreichen Pharmaunternehmen im Betrieb, berichtet Thies. Deshalb haben die Entwickler einen Prozesseinsatz erdacht, der exakt auf diese Maschinen passt und es ermöglicht, die Wirbelschichtanlagen in eine kontinuierlich arbeitende Produktionslinie zu integrieren.

Rotationskammer spart Investition in Neuanlage

Die Rotationskammer für Wirbelschichtanlagen regelt die Verweilzeit des Produkts in der Anlage und erspart dem Betreiber die Investition in eine neue Anlage. Der Gesamtprozess der Kontilinie beginnt mit Mikrodosierern für Pulver oder Mikrogranulate, gefolgt von der Granulatherstellung in einem Doppelschnecken-Granulierer und dem Trocknungsprozess in einer Glatt-Wirbelschichtanlage mit der neuen Rotationskammer.

Nach weiteren Verarbeitungsprozessen startet die abschließende Tablettierung. Der gesamte Prozessablauf wird mit PAT-Systemen durchgängig überwacht und über entsprechende Regelschleifen bei Bedarf automatisch nachgeregelt.

Auch über das Tabletten-Coaten hat man sich bei Glatt Gedanken gemacht. Immerhin verfügt Glatt über 40 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung von Coatingmaschinen – ein Pfund mit dem die Kons-trukteure jetzt wuchern können.

(ID:43557257)