Infrastruktur in der Wasserwirtschaft

Georeferenzierte Bestandspläne für die Wasserwirtschaft

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Management von Wasser- und Abwassernetzen

Intergraphs Lösungen für Wasserversorger und Abwasserbetriebe unterstützen alle Aspekte der kommunalen bzw. privatwirtschaftlichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die wesentlichen Vorteile:

  • Nutzer können Informationen, Abfragen und Ergebnisse in Listen, thematischen Karten, Reports und Diagrammen schnell und anschaulich bereitstellen. Auch systemübergreifende, integrative Auswertungen (Verknüpfung der Daten des Netzinformationssystems mit Daten aus anderen Systemen) sind möglich.
  • Optimierungen bei Wartung und Instandhaltung: Durch Schadensauswertungen und Aufzeichnung des Ist-Zustandes von Anlagen kann der Nutzer Schwachstellenanalysen durchführen, bedarfsorientierte Instandhaltungsintervalle festlegen und langfristige Planungen kostensicher vornehmen. Die Schadensstatistik ist u.a. nutzbar für eine Minimierung der vorzuhaltenden Ersatzteile und dient somit der Reduzierung des Lagerbedarfs und der Verwaltung.
  • Planung von Neubaumaßnahmen: Nutzer haben die Möglichkeit, beliebige Planungsvarianten zu erstellen und diese im Hinblick auf benötigtes Material und Kosten zu vergleichen.
  • Durch aktuelle Daten und Informationen sowohl für den Innendienst als auch für den Außendienst wird die Versorgungssicherheit erhöht. Im Fall einer Störung können die Nutzer zudem bedeutend schneller und gezielter reagieren. Bei geplanten Wartungsarbeiten können Kunden rechtzeitig über die erforderlichen Maßnahmen informiert werden.

Die Stadtwerke Duisburg nutzen die Multi-Utility Lösung „G!nius“ auch für die Dokumentation und Verwaltung des Wassernetzes. Der Wasserverband Mittleres Burgenland und Wasserverband Nördliches Burgenland setzen „G!nius“ zur Dokumentation und Verwaltung des Wassernetzes ein.

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Derzeit erproben die Stadtwerke Karlsruhe das mobile Betriebsmanagement-System Pramos der PWT Wasser- und Abwassertechnik: Ziel ist es, den Betrieb von Versorgungsanlagen weiter zu optimieren – dazu muss der Umgang mit Planungs- und Bestandsdaten verbessert werden.

Mit Pramos wird untersucht, beispielsweise die im Feldeinsatz erledigten Instandhaltungsaufgaben in die Bestandssysteme zurückzusenden.

Das System stellt dem Anwender alle Daten, die zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt werden, digital und mobil überall zur Verfügung. Der digitalisierte, kundenspezifische Datenbestand wird über eine standardisierte Datenschnittstelle, beispielsweise über XML, OPC oder CSV, mithilfe eines speziellen Serverdienstes in einem objektorientierten Datenmodell konsolidiert und dem Frontend-System, also dem mobilen Endgerät, bereit gestellt.

* Der Autor ist freier Mitarbeiter bei PROCESS.

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