Infrastruktur in der Wasserwirtschaft

Georeferenzierte Bestandspläne für die Wasserwirtschaft

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Waterschappen arbeiten mit Geonis

Geonis von Geocom soll hier zukünftig eingesetzt werden, um die unzähligen Wasserkanäle, Flüsse, Seen und anderen Wasserwege wie auch die Bauwerke und Wasserschutzeinrichtungen, die den Niederländern dazu dienen, ihre Füße trocken zu halten, zu visualisieren und zu verwalten. Mit Geonis lassen sich zudem Längenprofile und Querschnitte erstellen: eine wichtige Funktion für die Berechnung von Abflusskapazitäten oder für die Berechnung der Kosten für den Unterhalt der Kanäle.

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2012 kamen die Wasserverbände zum Entschluss, das überalterte Geografische Informationssystem namens Iris, das sie bisher genutzt hatten, zu ersetzen. Iris basiert auf ArcGIS 9, war auf die Bedürfnisse des Wassermanagements in den Niederlanden ausgerichtet und hatte die Wasserverbände während vieler Jahre effizient unterstützt. Doch das System war zunehmend nicht mehr in der Lage, sich verändernde und neue Anforderungen abzudecken.

Eine der wichtigsten Anforderungen an die Nachfolgerlösung von Iris war, dass es sich um ein Standardprodukt handeln sollte, das flexibel und außerdem fähig war, neue Anforderungen durch Konfiguration anstelle von Entwicklung umzusetzen. Wichtige Funktionen wie das Profilmodul sollten Teil des Standardprodukts und sowohl für Desktop und Server als auch mobil verfügbar sein. Die Konzeptprüfung, die Esri Niederlande federführend in enger Zusammenarbeit mit den Wasserverbänden innehatte, bestätigte, dass Geonis die richtige Lösung für den Ersatz von Iris ist. Daraufhin entschieden sich drei Wasserverbände als erste für Geonis als zukünftige Plattform.

Die „Waterschappen“ sind für den Unterhalt einer Vielzahl von Objekten – Brücken, unterirdische Wasserleitungen, Kanäle, Gräben und Fischtreppen – verantwortlich. Mit einer individualisierten Version von Leica Mobile Matrix – der Software für die mobile GIS-Datenerfassung mit Sensoranschluss – konnte ein eindrucksvoll schneller und effizienter Arbeitsablauf zur Erfassung bestehender Anlagen geschaffen werden.

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