Kammer-Filterpresse Fest-Flüssig-Trennung bei Pressdrücken bis 100 bar
HD-Filtertechnik hat eine neue Hochdruck-Kammer-Filterpresse für Filtrationsdrücke von bis zu 100 bar entwickelt.
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Die stetig ansteigenden Betriebskosten bei der Weiterverarbeitung und Entsorgung von Filterrückständen, die bei der Fest-Flüssig-Trennung anfallen, lassen den Ruf nach niedrigen Restfeuchten im Filterkuchen immer lauter werden. In Produktionen, in denen Feststoffe für die Weiterverarbeitung und Vermarktung thermisch getrocknet werden müssen, sind in den meisten Fällen mechanische Filterpressen vorgeschaltet. Um die hohen Trocknungskosten möglichst niedrig zu halten, werden mechanische Filtersysteme eingesetzt, um dem Produkt weitestgehend Feuchtigkeit zu entziehen. Dies geschieht in der Regel mit Kammerfilterpressen oder Membrankammerfilterpressen. Bisher konnten mit diesen Systemen die höchsten Filtrationsdrücke realisiert werden. Da die Filterkuchen aus diesen Filterpressen normalerweise noch eine sehr hohe Restfeuchte haben, fallen zusätzlich hohe Kosten für die thermische Trocknung an.
Stand der Technik
Das Handling eines Filterkuchens mit einer hohen Restfeuchte ist sehr schwierig. Stand der Technik ist, Kammer-Filterpressen bzw. Membrankammer-Filterpressen in kontinuierlich ablaufende Prozesse einzubinden. In vielen Fällen ist jedoch eine restlose Entleerung der Pressen aufgrund der hohen Restfeuchte im Filterkuchen nicht sichergestellt.
Hier muss der Filterkuchen entweder durch das Bedienungspersonal oder durch automatische Schaber ausgetragen werden. Dies ist generell der Fall, wenn die Feststoffpartikel sehr fein sind, z.B. Korngrößen kleiner als 1 µm, oder der Filterkuchen bei dem entsprechenden Filtrationsdruck zu einer erhöhten Anhaftung am Filtertuch neigt.
Eine weitere Reduzierung des Filterkuchengewichtes und des Volumens sowie eine höhere Ausbeute der Wertstoffe ist mit diesen Druckfiltern nicht möglich. Um diesem Nachteil entgegenzuwirken, müssten die Filtrationsdrücke stark erhöht werden. Dann stoßen diese Systeme an ihre physikalischen Grenzen.
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