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Bereit für das Pilotprojekt
Damit möglichst schnell ein technisches Konzept für die Fälschungsabwehr entwickelt und erprobt werden kann, wurde die Securpharm e.V. von den drei Herstellerverbänden BPI, vfa und BAH, der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), dem Bundesverband des Pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO), der Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) sowie der Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker (WuV) gegründet. Diese organisiert derzeit einen Pilotversuch, der Anfang 2013 in Deutschland startet. „In den nächsten zwei Jahren will Securpharm zeigen, dass die von der Industrie favorisierten Lösungen für Apotheken und Patienten praxistauglich sind“, erklärt Reinhard Hoferichter, Sprecher des Lenkungsausschusses.
„Wir bevorzugen geteilte Datenbanken in Regie von Herstellern bzw. Apothekerschaft, die nur situativ kommunizieren, und keine zentrale Datenbank, die den ganzen Vertrieb abbildet.“ Dazu gehört auch die Verwendung des Datamatrix-Codes in einem „End-to-end“-Verifizierungssystem statt einem Track and Trace über die gesamte Lieferkette. „Wenn es überzeugt, soll das Pilotprojekt anschließend Schritt für Schritt zu einem flächendeckenden System ausgebaut werden, das funktionstüchtig ist, wenn 2016 oder 2017 das Gesetz in Kraft tritt“, so Hoferichter abschließend.
Zukunftssichere Konzepte
Und wie gehen die Hersteller von Kennzeichnungssystemen mit dieser Unsicherheit um? Im Fokus von Rea Jet stehen auf der Fachpack die Themen Fälschungssicherheit, der Druck aus Datenbanken sowie die Netzwerk-, Webbrowser- und Integrationsfähigkeit der XML-basierten Produktlinien. Vorgestellt werden auch Prüfgeräte für maschinenlesbare Codes und kostengünstige Alternativen zur Continous-Ink-Jet-Technologie. „Nachdem Pharmaproduzenten ständig mit neuen Gesetzen und Vorgaben konfrontiert werden, sind zukunftssichere Produkte für diese Branche besonders wichtig“, betont Michael Neuschäfer, Geschäftsführer bei Rea Jet, die seit mehr als 30 Jahren in der Branche tätig sind und sich quasi als Gründungsmitglied dieser Industrie sehen
„Bei den Produkten von Rea Jet steht die Investitionssicherheit im Mittelpunkt, alle existenten und bereits bekannten künftigen Vorschriften werden berücksichtigt“, so Neuschäfer. „Darüber hinaus können unsere Systeme durch Softwareupdates auf den jeweils aktuellsten Stand gebracht werden – davon profitieren neben Neukunden auch Bestandskunden. Wir beobachten fortlaufend die Entwicklung, um immer die Lösung parat zu haben, die benötigt wird.“
Auf dem Messestand wird die Kennzeichnung von Faltschachteln mit wechselnden Daten demonstriert. Zum Einsatz kommen dabei CO2-Laser und wartungsfreie HP-Printer. Für beide Technologien hat Rea Jet ein einheitliches Bedienkonzept entwickelt. Dies ermöglicht eine flexible, technologieunabhängige Druckjobzuweisung, Aufträge können schnell eingerichtet und gestartet werden. Die Systeme können über jeden beliebigen Internet Browser konfiguriert und bedient werden, zusätzliche Software ist nicht erforderlich. „Wir haben ein Expertenteam im Haus, das sich ausschließlich um die Bedürfnisse der Pharmaindustrie kümmert. Dazu gehören Entwicklungsingenieure, Techniker, Produktmanager, ein Serviceteam und Vertriebsmitarbeiter“, erklärt Neuschäfer weiter. „Unsere flexibel einsetzbaren Systeme bewähren sich weltweit, daher ist die neue EU-Richtlinie kein Anlass für Verunsicherung bei unseren Kunden.“
Mit dem hochauflösende Tintenstrahldrucker Rea Jet HR gibt es bereits eine Lösung zur Serialisierung im Portfolio. Der Inkjet Codierer bedruckt Faltschachteln und Transportverpackungen direkt mit den gewünschten Daten. Die Thermal-Ink-Jet-Technologie garantiert gestochen scharfe Schrift bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 380 Metern pro Minute. Als zentrale Komponente eines Track-&-Trace-Systems erfüllt Rea Jet HR die individuelle Serialisierung bei höchster Datenverarbeitungsgeschwindigkeit, verarbeitet sowohl XML-Formate als auch komplette Datenbankinhalte von einem übergeordneten Rechner und schafft so die Voraussetzung für eine lückenlose Nachverfolgung.
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