Geschlossener Kreislauf Schott Pharma, Corplex und Takeda testen erfolgreich Recycling von Pharmaverpackungen

Quelle: Schott Pharma 2 min Lesedauer

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Die Unternehmen Schott Pharma, Corplex und Takeda haben eine Pilotstudie zum Recycling von Pharmaverpackungen im geschlossenen Kreislauf erfolgreich abgeschlossen. Im Fokus der Kooperation steht die Steigerung der Ressourceneffizienz sowie die Reduzierung von CO2-Emissionen entlang der pharmazeutischen Lieferkette.

Aus Sicherheitsgründen sind Verpackungen in der pharmazeutischen Industrie in der Regel Einwegverpackungen. Gemeinsam mit Takeda und Corplex schließt Schott Pharma nun erstmals den Recyclingkreislauf.(Bild:  Schott Pharma)
Aus Sicherheitsgründen sind Verpackungen in der pharmazeutischen Industrie in der Regel Einwegverpackungen. Gemeinsam mit Takeda und Corplex schließt Schott Pharma nun erstmals den Recyclingkreislauf.
(Bild: Schott Pharma)

Im Rahmen der großangelegten Studie haben Schott Pharma, Corplex und Takeda untersucht, wie Trays, die zur Aufbewahrung und zum Transport pharmazeutischer Aufbewahrungslösungen wie Medikamentenfläschchen, Karpulen und Ampullen verwendet werden, im geschlossenen Kreislauf recycelt werden können. Statt die Einwegverpackungen nach der Nutzung zu entsorgen, wird das hochwertige Polypropylen-Material gesammelt, aufbereitet und zur Herstellung neuer Trays verwendet.

Gemeinsam führten die drei Partnerunternehmen einen umfangreichen Großversuch durch. Im Mittelpunkt standen die Optimierung der operativen Effizienz in der Rücknahmelogistik, die Überprüfung der technischen Machbarkeit des Recyclings und die Bewertung der Umweltauswirkungen. In 13 Sammlungen wurden rund 20 Tonnen gebrauchte Verpackungen aus dem Produktionsumfeld von Takeda und Schott Pharma sauber und kontrolliert an Corplex zurückgegeben. Das gesammelte Material wurde zu Granulat verarbeitet und daraus neue Trays hergestellt. Das Pilotprojekt wurde von einer umfangreichen Laborstudie begleitet, um die Qualität des Granulats und der Trays über mehrere Recyclingzyklen hinweg zu untersuchen. Die Laborergebnisse zeigten, dass Trays aus Recyclingmaterial die Anforderungen für ihre Anwendung ebenso gut erfüllen wie Trays aus Neumaterial.

Eine von dem LCA Centre durchgeführte und fachlich begutachtete Lebenszyklusanalyse bestätigte signifikante Umweltvorteile von Trays aus dem geschlossenen Recyclingkreislauf gegenüber Trays aus Neumaterialien. Die Lebenszyklusanalyse wurde gemäß den relevanten ISO-Normen und den anerkannten Standards des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) für das Treibhauspotenzial (GWP 100a) erstellt. Die Analyse ergab eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um bis zu 50 % für Trays mit einem Recyclinganteil von 70 %.

„Unsere oberste Priorität ist es, die Umweltauswirkungen unserer Produkte und Dienstleistungen nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu minimieren. Der erfolgreiche Pilotversuch hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der nächste Schritt ist nun, das Pilotprojekt gemeinsam mit unseren Partnern Schott Pharma und Corplex in den Routinebetrieb zu überführen“, sagt Johanna Jobin, Global Head für Environment and Sustainability bei Takeda.

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