Lagerung von Zell- und Gentherapeutika Vorfüllbare Polymerspritze statt Kryobeutel

Quelle: Pressemitteilung SCHOTT Pharma 1 min Lesedauer

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Die neuen vorfüllbaren Polymerspritze von Schott Pharma sind für die Tiefkühllagerung von Zell- und Gentherapeutika bis -180° C entwickelt. Damit gibt es nun eine Alternative zum Kryobeutel.

Die vorfüllbaren Polymerspritzen  von Schott sind für den Schutz wertvoller Biologika, wie Zell- und Gentherapien, bei extrem niedrigen Temperaturen optimiert.(Bild:  Schott Pharma/Oana Szekely)
Die vorfüllbaren Polymerspritzen von Schott sind für den Schutz wertvoller Biologika, wie Zell- und Gentherapien, bei extrem niedrigen Temperaturen optimiert.
(Bild: Schott Pharma/Oana Szekely)

Schott Pharma stellt optimierte Polymerspritzen vor, die Medikamente bei Temperaturen von bis zu -180 °C zuverlässig schützen können. Diese Innovation stelle einen bedeutenden Fortschritt bei der Lagerung empfindlicher Biologika dar, insbesondere bei Zell- und Gentherapien, die in den USA und Europa zunehmend zugelassen werden.

Zell- und Gentherapien stehen an der Spitze der Biomedizin. Über 40 Produkte sind bereits von der FDA zugelassen, hunderte weitere befinden sich in der Entwicklung. Diese Therapien zielen auf bisher schwer behandelbare Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und seltene genetische Erkrankungen ab, indem geschädigte oder schlecht funktionierende Zellen oder Gene durch gesunde ersetzt werden.

Aufgrund ihrer Komplexität und Spezialisierung erfordern diese Therapien strenge Lagerungs- und Transportbedingungen, insbesondere extrem niedrige Temperaturen. Bislang wurden für solche Zwecke Kryobeutel verwendet. Die vorfüllbare Polymerspritze soll nun eine fortschrittliche Alternative bieten

In den neuesten Studien hat Schott Pharma die Funktionalitäten seiner vorfüllbaren Polymerspritzen unter Tieftemperaturbedingungen eingehend getestet. Dabei wurden Faktoren wie die Integrität des Behälterverschlusses, der Anteil an freiem Silikon, die Arzneimittelkompatibilität, die sogenannte Break-Loose-Gliding-Force (BLGF) des Stopfens, das Öffnungsdrehmoment der Verschlusskappe (engl. TRC Opening Torque), die Sterilitätsbarriere, die optischen Eigenschaften und die mechanische Stabilität der Spritze bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Polymerspritzen bis zu -180 °C einwandfrei funktionieren, erklärt Schott.

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