Das Thema Reinigungsvalidierung ist mit dem Gebrauch eines Einwegsystems ebenfalls passé. Reinigung, Sterilisation, Abkühlung – der gesamte Reinigungsablauf entfällt, ebenso der Verbrauch an Dampf, WFI und Trocknungsluft. Nach dem Gebrauch wird das Füllsystem entsorgt. Das senkt natürlich die Standzeiten und die können bei Multiproduktanlagen die tatsächlichen Produktionszeiten leicht um das Mehrfache überschreiten.
Nachrüstung ist kein Problem mehr
Neu ist ein Pumpentrolley, dessen Füllstränge über einen Multitubing-Port durch die Isolatorwand geführt wird. Dadurch befindet sich der Produktbeutel außerhalb des Isolators und der Betreiber erhält eine mobile Füllstation, die sich mit bestehenden Linien verbinden lässt. „Für den Kunden bedeutet das eine wirtschaftliche und schnelle Umrüstung ihrer Linien auf die Abfüllung mit Prevas“, erklärt Ullherr. Ideal kombinierbar sei das Einwegfüllsystem mit der neuen Füll- und Verschließmaschine FXS Kombi. Clou ist nicht nur das flexible Liniensystem sondern auch die Tatsache, dass die Bördelmaschine für Vials und Karpulen platzsparend integriert ist. Flexible Systeme, wie Prevas und die FXI Kombi, werden nach Ullherrs Ansicht die nächsten Jahre die Welt der Pharmaproduktion prägen.