Engineering-Daten Ein Werkzeugkasten für die Anlagenplanung

Autor / Redakteur: Jenny Brockel / Anke Geipel-Kern

IT macht das Leben leichter, aber nur dann, wenn die Lösung zum Unternehmen passt. Eine officebasierte Engineering- und Dokumentationssoftware schafft Durchgängigkeit in der Planung – ohne wochenlangen Schulungsaufwand.

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Der hohe Wettbewerbsdruck im Anlagenbau zwingt die Unternehmen zukunftsfähige Produkte und Ideen zur richtigen Zeit auf den Markt zu bringen.
Der hohe Wettbewerbsdruck im Anlagenbau zwingt die Unternehmen zukunftsfähige Produkte und Ideen zur richtigen Zeit auf den Markt zu bringen.
(Bild: © iQoncept - Fotolia.com)

Im Anlagenbau herrscht ein hoher Wettbewerbsdruck, der die Unternehmen zwingt, ihre Produktivität permanent zu steigern. Erfolgreich sind nur die Unternehmen, die zukunftsfähige Produkte und Ideen zur richtigen Zeit auf den Markt bringen. Hinzu kommt die zunehmende Digitalisierung der Geschäftswelt, deren Komplexität mittelständische Unternehmen vor besondere Herausforderungen stellt. Um das Unternehmen auf den richtigen Kurs zu bringen, ist es sinnvoll, Organisations- und IT-Strukturen aufeinander abzustimmen, an den Wachstumskurs auszurichten und fortlaufend an veränderte Marktanforderungen anzupassen.

Ein nachhaltiger Unternehmenserfolg ist u.a. das Ergebnis von ineinandergreifenden Prozessen in der Wertschöpfungskette. IT ist dabei erfolgskritisch. Das Potenzial wird häufig unterschätzt, denn die IT schafft nicht nur eine wertvolle Verbindung zwischen Mitarbeitern, Werkzeugen und Know-how sondern automatisiert viele Geschäftsabläufe und erlaubt den Fokus auf das Kerngeschäft. Auch wenn der Mythos „Software löse alle Probleme“ existiert, ist die Basis eine gut auf die Arbeitsabläufe abgestimmte IT-Strategie.

Herausforderung Digitalisierung

Die Digitalisierung ist in der Geschäftswelt bereits angekommen und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die gesamte Organisation von Arbeitsabläufen zu systematisieren, durchgängig auf elektronischer Basis bereitzustellen und ineinandergreifen zu lassen. Die Anlagenplanung wird vorwiegend in drei unabhängigen Dokumenttypen umgesetzt: in der Tabellenkalkulation, der Textverarbeitung und in Zeichnungen. Dabei entstehen Medienbrüche und Änderungen müssen per Hand übertragen werden. Dieser Ansatz ist fehlerträchtig und führt zu erheblicher Mehrarbeit. Es ist nicht selten, dass in Projekten jenseits der Millionengrenze die reine Auszählarbeit von Komponenten aus den Zeichnungen mehrere Tage überschreitet. Es ist leicht zu erkennen, dass diese Vorgehensweise die Projektkosten in die Höhe treibt.

Integration schafft Mehrwert

Eine integrierte Arbeitsweise vermeidet unnötige Mehrfacheingaben von Daten und Fehler, die sich durch das gesamte Projekt ziehen. In der Anlagenplanung gibt es verschiedene Konzepte, Anlagen digital abzubilden. Ziel sollte jedoch sein, die gesamte Auslegung und Dokumentation der Anlage von der Planung bis zur Wartung konsistent und aktuell zu halten. Denn die Anforderungen der Praxis liegen auf der Hand: Änderungen im Anlagendesign und in der Anlagenauslegung einfach umsetzen, auf aktuelle Informationen und Daten orts- und zeitunabhängig zugreifen sowie eine zentrale Datenpflege. Dies betrifft den gesamten Planungsablauf vom Vertrieb über die Planung und Bestellung bis hin zur Abgabe der Dokumentation.

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