Fette Compacting Ein Tablettierspezialist entwickelt sich zum Technologiepartner

Von Anke Geipel-Kern 2 min Lesedauer

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Vertieftes Prozessverständnis und Formulierungsentwicklung im Labor bis zum Continuous Manufacturing – so stellt sich Fette Compacting künftig die Zusammenarbeit mit den Pharmapartner vor.

Schnappschuss auf der Pressekonferenz am 10.06. von rechts: CEO Jochen Dittrich, Dr. Marten Klukkert,  VP Customer Development Center und Dr. Martin Schöler, VP Technology(Bild:  Fette Compacting)
Schnappschuss auf der Pressekonferenz am 10.06. von rechts: CEO Jochen Dittrich, Dr. Marten Klukkert, VP Customer Development Center und Dr. Martin Schöler, VP Technology
(Bild: Fette Compacting)

Ein zweistöckiger Stand und volle „Hütte“ – für Fette Compacting war die Achema 2014 ein Erfolg und ein weiterer Schritt auf der Reise, die der Tablettierspezialist schon vor zwei Jahren begonnen hat. Das Unternehmen aus Schwarzenbek positionierte sich auf der Achema ganz klar als Systempartner seiner Kunden für „ganzheitliche und zukunftsfähige Lösungen in der OSD-Produktion“ und unterstreicht das auch durch seinen Messeauftritt. Was sich dahinter verbirgt, erklärte CEO Joachim Dittrich so: „Wir unterstützen Hersteller in allen Prozessen von der Forschung und Entwicklung bis zur Fertigung.“

Das resultiert aus der Erkenntnis heraus, dass veränderte Produktportfolios, kürzere Markteinführungszeiten und ein hoher Kostendruck oft eine frühere und intensivere Zusammenarbeit im Produktlebenszyklus eines Arzneimittels erfordern. Fette Compacting Anwender will daher „ für unsere Kunden zu einem Prozesspartner für die gesamte Pulverformulierung und Tablettenproduktion werden“.

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Vom Labor zum Prozess

In welchen Lösungsangeboten sich das niederschlägt, davon konnte sich die Pharmawelt im ersten Stock des Messestands überzeugen. Hier präsentiert Dr. Marten Klukkert, VP Customer Development und Dr. Martin Schöler VP Technologie Service- und Beratungsangebot, das von der Prozessentwicklung und Laboranalyse bis zur kontinuierlichen Direktverpressung reicht.

Das umfangreiche Wissen, das die Fette Compacting-Experten in zahlreichen Kundenprojekten gesammelt haben, ist nun in der Datenbank QED (Qualified Expert Database) gebündelt. Damit können die Entwickler das ideale Verfahren und die effizienteste Maschinenkonfiguration für spezielle Produkte ermitteln und das über den gesamten Produktlebenszyklus und alle Verfahren, Continuous Manufacturing ebenso wie Batch-to-Batch. Auf der Wissensbasis von QED lassen sich Prozesse produktionsnah entwickeln. Das Zusammenspiel aus Materialanalyse, Prozesswissen (QED) und Testgeräten (Emulatoren) ebnet den Weg, um gemeinsam mit Kunden optimale, materialschonende Verfahren zu entwickeln. An die Prozessemulationen schließen sich mit Lab Solutions zahlreiche Labordienstleistungen und -geräte für die Material- und Tablettencharakterisierung an, durch die ein tiefes Produkt- und Prozessverständnis entsteht. Erst mit diesem Wissen wird von der Entwicklungsphase bis zur laufenden Produktion ein Quality-by-Design- Ansatz möglich. Im Mittelpunkt stehen kritische Materialeigenschaften (CMAs), die die Produktqualität maßgeblich beeinflussen. Durch Verknüpfung der CMAs mit den kritischen Prozessparametern (CPPs) entstehen robustere Prozesse und eine gleichbleibend hohe Qualität.

Besonderes Messehighlight war erneut die FE CPS (Continuous Processing System) zur kontinuierlichen Direktverpressung. Verglichen mit granulationsbasierten Produktionen entfallen mehrere Schritte, weshalb Platzbedarf und Energieaufwand sinken und der Prozess insgesamt schlanker wird. Die Sensorik zur Qualitätskontrolle wurde vollständig in die Anlage und deren Steuerung integriert (ePAT). Mit FE CPS und ePAT konnten Besucher auf der Achema eine schlüsselfertige Gesamtlösung für die Tablettenproduktion erleben.

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