Drucksensoren

Drucksensoren bleiben wichtige Informationslieferanten für den Prozess

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Der digitale DPharp-Sensor ist das Herz der Druckmessumformer EJA und EJX. Dieser mit Mikrotechnologie aus einem Silizium-Einkristall herausgeschnittene Sensor übersteht in Verbindung mit einem Überdruck-Schutzsystem auch abnormale Druckereignisse ohne Einbußen an Genauigkeit und Leistungsfähigkeit. „Insbesondere ergeben sich vielfältige Diagnosemöglichkeiten, da es sich hier um eine aktive Sensorik handelt“, erklärt Hüchtebrock weiter. „So ist zum Beispiel das Zusetzen von Impulsleitungen (bei Wirkdruckdurchflussmessungen) zuverlässig erkenn- und auswertbar“, nennt Hüchtebrock ein Beispiel.

„Die Geräte werden immer intelligenter, insbesondere werden die Diagnosemöglichkeiten erweitert“, ist auch Dr. Thomas Reus, Produktverantwortlicher Druckmessumformer bei Jumo überzeugt. „Umso wichtiger ist es, die Bedienung möglichst einfach und sicher zu gestalten.“ Jumo präsentiert daher in diesem Jahr die neue Prozessdruckmessumformer Serie Jumo dTrans p20 (PROCESS berichtete in Ausgabe 4-2009, S. 52). Diese Geräte sind explosionsgeschützt und vereinen höchste Präzision mit einfacher Bedienung. Sie eignen sich durch das neue Gehäuse aus Edelstahl für alle Anwendungsbereiche, bei denen es auf gute Reinigungsmöglichkeiten und optimale Korrosionsbeständigkeit ankommt.

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Wika wird mit einer breiten Palette neuer Geräte, sowohl zur Druck- und Temperaturmessung als auch zur Kalibrierung, auf der Achema vertreten sein. „Ein gutes Beispiel für unsere Innovationen ist der elektronische Druckschalter mit Anzeige vom Typ PSD-30, der mit dem iF product design award ausgezeichnet wurde. Der Schwerpunkt unserer Präsentation liegt in diesem Jahr bei Lösungen für die sterile Verfahrenstechnik, hier werden wir eine ganze Reihe von Neuprodukten vorstellen“, verspricht Thomas Kraus, Leiter Vertrieb Europa von Wika den Achema-Besuchern.

Mechanik bleibt unverzichtbar

Die forcierte Automatisierung bei der Anlagensteuerung und -regelung hat die Entwicklung elektronischer Applikationen in den vergangenen Jahren beschleunigt. „Trotzdem bleiben mechanische Druckmessgeräte wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit und Robustheit ein unverzichtbares Element“, ist Kraus überzeugt. Mechanische Drucksensoren sind in der europäischen Industrie nach wie vor weit verbreitet, schließlich sind sie kostengünstig und einfach im Handling. Der Anteil ist nach wie vor signifikant, der Bedarf der einzelnen Branchen fällt allerdings unterschiedlich aus. „Beim Anlagenbau können wir nach Kundenangaben davon ausgehen, dass das Verhältnis von mechanischen und elektronischen Druckmessgeräten nahezu ausgeglichen ist, vor allem wenn die Package Units der Unterlieferanten mit berücksichtigt werden“, berichtet Kraus und erklärt, dass die Nachfrage nach klassischen Manometern, das bestätigen auch die Umsatzzahlen, ungebrochen anhält.

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