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Wenn’s explosiv wird
Die Explosionsgefahren bei der spanenden Nachbearbeitung von Kunststoffschäumen sind besonders hoch, da dabei Stäube in gefährlicher Menge anfallen und zündfähige Gasgemische aus dem Kunststoff austreten können. Diese Stäube und Gase werden abgesaugt und können dadurch hybride Gemische bilden. Diese explosionsfähigen Gemische bestehen aus brennbaren Gasen oder Dämpfen in Kombination mit brennbaren Stäuben.
Die Verringerung der Zündenergie und ein deutlich höherer Explosionsdruck machen sie besonders gefährlich und erfordern deshalb spezielle Explosionszulassungen. Die Füllstandanzeiger der DF-Baureihe sind nicht nur für den Einsatz in gas- oder staubexplosionsgefährdeten Bereichen, sondern auch für Bereiche mit hybriden Gemischen und somit auch für derartige hochexplosive Anwendungen zugelassen.
Geschlossene Verladung
Verladegarnituren zur geschlossenen Verladung von Schüttgütern in Tankwagen oder Waggons stellen hohe Anforderungen an die verwendeten Sensoren. In diesen Systemen wird der Sensor weit vorne am Auslauf montiert, sodass sich der Messflügel auf Höhe der Unterkante des Auslauftrichters befindet.
Dadurch blockiert das Schüttgut den Messflügel, sobald der zu befüllende Lkw-Tank oder Waggon voll ist, und der Verladevorgang wird an dieser Einfüllöffnung des Fahrzeugs gestoppt. In einer solchen Einbausituation werden für die Verladung von staubexplosionsgefährdeten Schüttgütern besonders kompakte Messgeräte benötigt, die über die Atex-Zulassung für Zone 20/21 verfügen.
Eine zusätzliche hohe Belastung für die verwendeten Messgeräte stellen die häufig eingesetzten Vibratoren dar. Für diesen Einsatz hat Mollet eine Vibrationsdämpfung entwickelt, die den Steuerkopf komplett metallisch vom Prozessanschluss entkoppelt und elastomer lagert. Somit ist die Funktionssicherheit des Füllstandanzeigers auch bei starken Vibrationen des Auslauftrichters sicher gestellt.
* Der Autor ist Verkaufsmanager bei der Mollet Füllstandtechnik GmbH, Osterburken.
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