Strategieüberprüfung Dow stellt europäisches Polyurethan-Geschäft auf den Prüfstand

Quelle: MA Alexander Stark 1 min Lesedauer

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Im Rahmen einer globalen Strategieüberprüfung kündigte Dow gezielte Maßnahmen an, um die Vermögensbasis zu optimieren. Die Pläne betreffen vor allem das Polyurethan-Geschäft in Europa.

(Bild:  Dow)
(Bild: Dow)

Der Chemiekonzern Dow hat eine strategische Überprüfung seines Polyurethan-Geschäfts in Europa angekündigt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen und verschärfter regulatorischer Anforderungen zu optimieren. Jim Fitterling, CEO und Chairman von Dow, erläuterte: „Seit 2023 haben wir proaktiv gezielte Maßnahmen ergriffen, um unsere globale Vermögensbilanz zu optimieren. Im Einklang mit unserer Bestowner-Mentalität kündigen wir eine strategische Überprüfung ausgewählter Vermögenswerte in Europa an, vor allem in unserem Polyurethan-Geschäft.“ Laut Fitterling führt das regulatorische Umfeld in Europa zunehmend zu Herausforderungen in zahlreichen Sektoren und Wertschöpfungsketten.

In Deutschland beschäftigt Dow an 13 Standorten rund 3500 Mitarbeiter und stellt sich auch hier den Herausforderungen des anspruchsvollen Marktumfelds. Der Konzern betont, dass die laufende Optimierung seiner Vermögensbasis und die Konzentration auf renditestarke Investitionen zur langfristigen Wertsteigerung beitragen sollen.

Trotz makroökonomischer Unsicherheiten und einem ungeplanten Ausfall einer Anlage in Texas konnte Dow im dritten Quartal das vierte Mal in Folge ein Volumenwachstum verzeichnen und erzielte einen Nettoumsatz von 10,9 Milliarden Dollar – ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr.

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