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In der Pharma- und Getränkeindustrie wird häufig der Edelstahl V2A mit den Werkstoffnummern 1.4301 und 1.4305 verwendet. Der rostfreie Stahl 1.4301 – auch AISI 304 genannt – ist als Chrom-Nickel-Stahl für eine Temperaturbeanspruchung bis 600 °C zugelassen.
In diesen Märkten wächst der Bedarf
Es sollte niemanden überraschen, das Edelstahl ganz oben auf der Wunschliste der Armaturenhersteller steht: Besonders der weltweite Pharma-Boom mit jährlichen Wachstumsraten von fast 6,5 % beflügelt die Phantasie der Branche. In Süd- und Mittelamerika, wo der Markt um 17 % zulegen konnte, aber auch in Nordamerika (+12 %), Asien, Afrika und Australien (jeweils +6 %) versprechen sich die Ventilspezialisten Aufträge.
Und auch die Lebensmittelbranche blickt dank weltweit wachsender Mittelschicht und eines prognostizierten Bevölkerungswachstums von derzeit 7,1 Milliarden auf 9,1 Milliarden Menschen bis Mitte des Jahrhunderts optimistisch in die Zukunft – das ist wichtig, da sich die Anforderungen, die Pharmafirmen an Komponenten stellen, in weiten Teilen mit denen der hygienischen Lebensmittelproduktion decken.
Es geht um den perfekten Mix aus Material und Entwurf
Der perfekte Mix aus Entwurf, Design und Material bleibt jedoch ein Job für Experten: Die Herstellung von Ventilen und Armaturen erfordert ein umfangreiches Fachwissen in Sachen Strömungsmechanik, Werkstoffkunde und Engineering. Deswegen stehen auch auf der Valve World 2016 Sterilventile besonders im Rampenlicht: Die Weltleitmesse für Industriearmaturen lockt 2016 über 600 Aussteller aus 39 Ländern sowie Fachbesucher aus der Öl- und Gasindustrie, Petrochemie, Lebensmittelfertigung, der chemischen Industrie, Pharmazie sowie Wasserbehandlung nach Düsseldorf. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen alle Arten von Armaturen, Armaturenkomponenten und -teile, Stellantriebe und Stellungsregler, Kompressoren, Ingenieurdienstleitungen und Software.
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