Ohne Partner geht es nicht
Was die Matratze mit der Kreislaufwirtschaft zu tun hat

Von Anke Geipel-Kern 10 min Lesedauer

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Kreislaufwirtschaft ist mehr als Recycling. Es geht um’s Prinzip und den ganzen Produktlebenszyklus. Bereits beim Design einer Ware soll der Hersteller ans Recycling und den Stoffkreislauf denken. Covestro, Evonik, BASF und Co. arbeiten deshalb mit Hochdruck daran Rohstoffkreisläufe zu schließen und setzen dabei auf Partnerschaften.

Die Inhaltsstoffe von Matrazen sollen im Kreislauf geführt und zu neuen Rohstoffen werden(Bild: ©  Quality Stock Arts - stock.adobe.com; faturlp24 - stock.adobe.com)
Die Inhaltsstoffe von Matrazen sollen im Kreislauf geführt und zu neuen Rohstoffen werden
(Bild: © Quality Stock Arts - stock.adobe.com; faturlp24 - stock.adobe.com)

Wiederverwertung ist das Gebot der Stunde. Batterien, Handys, PCs, Plastikverpackung, Pappkarton, Teppich oder Matratze – alles soll fein säuberlich in seine Bestandteile zerlegt, wieder zurück in den Stoffkreislauf und so Rohstoffe sparen sowie Abhängigkeiten verringern. Doch Circular Economy ist weit mehr als bloßes Recycling. Die von der Ellen Mac­Arthur Foundation geschaffene Definition ist heute weltweit anerkannt und definiert Kreislaufwirtschaft als einen geschlossenen Materialkreislauf: Produkte, Materialien und Rohstoffe werden durch Wartung, Wiederverwendung, Aufarbeitung und Recycling möglichst lange genutzt. Entscheidend dabei ist, dass Entwickler diese Kriterien bereits bei der Herstellung mit bedenken.

Was ist Chemisches Recycling?

Beim chemischen Recycling kann im Wesentlichen in zwei Haupttypen unterschieden werden: