Fusionen und Übernahmen in der Baubranche Die größten Deals der Baubranche

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Die Fusionswelle in der Baubranche aber auch im Großanlagenbau rollt und erreichte 2014 einen Höchststand. In Asien, vor allem in China waren die Unternehmen am aktivsten. Das belegt eine PWC-Studie.

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Baustelle der Hafencity
Baustelle der Hafencity
(Bild: Rüdi Melnicky; CC BY 2.0 DE;)

Die M&A-Aktivitäten im Bau und Großanlagenbau haben im Jahr 2014 das höchste Niveau seit 2007 erreicht: Insgesamt verzeichnete die Branche im abgelaufenen Jahr 218 Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) mit einem Gesamtwert von 172,6 Milliarden US-Dollar. Das ist mehr als eine Verdreifachung des Dealvolumens gegenüber dem Vorjahr, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC hervorgeht.

Unter den 21 Mega-Deals, also Transaktionen ab einem Wert von 1 Milliarde US-Dollar, des vergangenen Jahres stach vor allem die 35 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme der US-amerikanischen Erdöl-Service-Gesellschaft Baker Hughes durch den Branchenriesen Halliburton heraus.

„Die Übernahme von Baker Hughes unterstreicht sowohl die Attraktivität als auch die Risiken des Geschäfts rund um Öl und Gas. Der Zugang zu günstiger Energie und der Bedarf an innovativen Förder- und Transporttechniken werden auch im kommenden Jahr für Bewegung auf dem Markt sorgen“, kommentiert Dr. Martin Nicklis, Director und Experte für die Bau- und Großanlagenbaubranche bei PWC.

Im Jahr 2014 war darüber hinaus eine Verlagerung der M&A-Aktivitäten zu beobachten: Während 2013 das reine Baugeschäft im Mittelpunkt der Transaktionen stand, lag der Fokus im abgelaufenen Jahr auf Aktivitäten in anderen Bereichen, zum Beispiel in der Baustoffindustrie, wie die geplante Fusion von Holcim und Lafarge zeigt.

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