Chemieriese macht jetzt in Start-Up

Die Chemie macht mobil: Warum die BASF auf Auto-Start-Ups setzt

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Fehlende oder beschädigte Teile können so automatisiert nachbestellt werden. Durch den Einsatz der Blockchain-Technologie von Quantoz könnte die Sicherheit und das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Daten zusätzlich erhöht werden. Diese Kombination gibt einen Ausblick auf einen zukünftig sicheren und transparenten Material- und Informationsfluss.

Noch ein Beispiel? Das Start-Up-Projekt Pomp will die Tankstelle direkt zum Endkunden bringen. Die Vision: Das Auto meldet selbstständig einen geringen Tankfüllstand und wird vor Ort über mobile Tankservicefahrzeuge befüllt. Mit Unterstützung von BASF-Fachleuten aus dem Bereich Kraftstoffadditive soll das Konzept weiterentwickelt werden.

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Alles ziemlich weit weg von der Chemie-Expertise, auf die man in Ludwigshafen so stolz ist. Trotzdem glaubt Jürgen Becky an den „Start-Up-Spirit“: „Diese Begeisterung für Neues und die Startup-Mentalität wollen wir auch in unserem eigenen Unternehmen weiter vorantreiben und so unsere Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit stärken.“

So sind die Ludwigshafener in weiteren Initiativen und Projekten rund um das Thema digitale Innovationen und Startups aktiv. Neben Lösungen im Bereich Blockchain, Sensor-Technologie, Augmented Reality, Future Manufacturing und Produktsimulation unterstütz die BASF mit der Initiative Agro Start digitale Startup-Unternehmen aus dem Agrarbereich in Südamerika. Im Bereich Ernährung und Gesundheit unterstützt der Chemieriese den Startup-Accelerators Rocket Space. Die Firma beteiligt sich außerdem an dem „Digital Hub Ludwigshafen/Mannheim“.

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Über BASF und die Automobilindustrie

Die Automobilindustrie gehört zu den wichtigsten Kundenbranchen von BASF. 2016 betrug der Umsatz bezogen auf die Automobilindustrie 10 Milliarden € – das entspricht etwa 17 Prozent des Gesamtumsatzes der BASF-Gruppe. BASF bietet und entwickelt funktionale Materialien und Lösungen, mit denen Fahrzeuge aller Antriebsarten ökologisch und ökonomisch effizienter gebaut werden können. Das Portfolio von BASF umfasst zum Beispiel Kunststoffe, Lacke, Katalysatoren, Automobilflüssigkeiten sowie Batteriematerialien.

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